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Stadtrat Ernst Pechlaner stattete der Caritas-Einrichtung „abrakadabra“ einen Besuch ab. Die jungen Freiwilligen präsentierten gemeinsam mit den BetreuerInnen ihre Arbeit.
Stadtrat Ernst Pechlaner stattete der Caritas-Einrichtung „abrakadabra“ einen Besuch ab. Die jungen Freiwilligen präsentierten gemeinsam mit den BetreuerInnen ihre Arbeit.

72 Stunden für den guten Zweck

Stadtrat Pechlaner besuchte eines der Leuchtturmprojekte der Jugend-Aktion

„72 Stunden ohne Kompromiss“ – so heißt das Projekt, an dem sich österreichweit rund 5.000 Jugendliche vergangene Woche sozial engagierten. Rund 50 Projekte fanden von 19. bis 22. Oktober in Tirol statt, sieben davon in der Landeshauptstadt.

Sozialstadtrat Ernst Pechlaner steht der Aktion positiv gegenüber: „Wir brauchen junge Menschen, die voran gehen und einen Beitrag für eine friedvolle, gerechte und solidarische Welt leisten. Ich bedanke mich bei allen jungen Innsbruckerinnen und Innsbruckern, die sich im Rahmen der Aktion ,72 Stunden ohne Kompromiss‘ dafür einsetzen, den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken. Gleichzeitig möchte ich mich bei den Veranstalterinnen und Veranstaltern herzlich für die Organisation dieser großartigen Aktion bedanken.“

Einem Projekt, dem Leuchtturmprojekt „Simsalabim – Neues Kreieren im abrakadabra“ in der Kaiser-Josef-Straße 9, stattete Pechlaner einen Besuch ab: Dort arbeiteten sechs junge Mädchen 72 Stunden motiviert und produzierten aus zerschnittenen Plastiksäcken hochwertige Laptoptaschen. In der Kreativwerkstatt der Caritas werden von suchtkranken Menschen Produkte aus Recyclingmaterialien hergestellt. Der von den an der Aktion beteiligten Jugendlichen erstellte Prototyp soll ebenfalls in die Produktion aufgenommen werden.

„72 Stunden ohne Kompromiss“

Die Aktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ findet heuer bereits zum achten Mal statt. Sie ist Österreichs größte Jugendaktion und wird von der Katholischen Jugend Österreich in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3 veranstaltet. „Gerade in Zeiten wie diesen, in denen Not und Elend auch bei uns seh- und spürbar geworden sind, ist diese Aktion umso wertvoller und gewinnt an Bedeutung. Ich möchte mich bei den Veranstalterinnen und Veranstaltern herzlich für die Organisation des großartigen Projekts bedanken“, betont Stadtrat Pechlaner die Wichtigkeit von „72 Stunden ohne Kompromiss“. (DH)