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Begingen gemeinsam den Spatenstich für das Haus A des Wohnheims Pradl (v. l.): Ing. Christoph Totschnig (Bereichsleiter/Prokurist Strabag), Gemeinderat Mag. Lucas Krackl, Gemeinderätin Dr.in Marie-Luise Pokorny-Reitter, Stadtrat Ernst Pechlaner, ISD-Aufsichtsratsvorsitzende Dr.in Eva Bassetti-Bastinelli, Architekt DI Hansjörg Bodamer, Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Heimleiterin Elfriede Steinwender (Wohnheim Pradl), ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler
Begingen gemeinsam den Spatenstich für das Haus A des Wohnheims Pradl (v. l.): Ing. Christoph Totschnig (Bereichsleiter/Prokurist Strabag), Gemeinderat Mag. Lucas Krackl, Gemeinderätin Dr.in Marie-Luise Pokorny-Reitter, Stadtrat Ernst Pechlaner, ISD-Aufsichtsratsvorsitzende Dr.in Eva Bassetti-Bastinelli, Architekt DI Hansjörg Bodamer, Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Heimleiterin Elfriede Steinwender (Wohnheim Pradl), ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler

Alle ISD-Pflegeheime präsentieren sich modern

Über 1.000 Heim- und über 800 Arbeitsplätze stehen in den ISD-Heimen zur Verfügung

Innsbrucks Pflegelandschaft befindet sich aktuell auf einem hochmodernen Stand: Entweder wurden die Heime seit 1998 neu gebaut oder saniert. Neben dem Notburgaheim, dem Heim St. Joseph (Sanierung bis 2018) und dem Heim St. Raphael am Inn gibt es in der Tiroler Landeshauptstadt insgesamt acht Wohn- und Pflegeheime, in denen SeniorInnen ihren Lebensabend in guter Betreuung verbringen können. Die Gemeinsamkeit dieser acht Häuser ist die Betreuung durch die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD). In einer gemeinsamen Presskonferenz zogen Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, der für stationäre Pflege zuständige Stadtrat Ernst Pechlaner, ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner sowie ISD-Aufsichtsratsvorsitzende Dr.in Eva Bassetti-Bastinelli Bilanz.

„Mit über 1.000 Heimplätzen, die nach der Fertigstellung des Hauses A im Wohnheim Pradl verfügbar sein werden, sind die ISD-Heime nicht nur Garant für kompetente Pflege, sondern auch für Arbeitsplätze: Mehr als 800 Personen arbeiten in den unterschiedlichen Häusern“, weiß das Innsbrucker Stadtoberhaupt Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

„Die ISD, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Innsbruck, trägt maßgeblich dazu bei, dass Innsbruck neben Sport- und Kulturstadt auch eine Stadt der Seniorinnen und Senioren ist und ein Altern in Würde möglich macht“, erklärt der für den Pflegebereich zuständige Stadtrat Ernst Pechlaner. Kürzlich konnten 118 Personen das neu erbaute Wohn- und Pflegeheim im O-Dorf beziehen.

ISD-Heime: Rundum-Erneuerung

„Mit dem Neubau des Wohnheims Reichenau hat 1998 eine Rundum-Erneuerung der ISD-Pflegeheime begonnen“, erklärt ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner: „Die Neueröffnung des Hauses A im Wohnheim Pradl, die 2017 stattfinden wird, schließt den Kreis. Alle Heime wurden in diesem Zeitraum gebaut oder saniert.“

Neu gebaut wurden zusätzlich zum Reichenauer Wohnheim das Wohnheim Tivoli (2007), das Wohnheim Lohbach (2009) sowie erst kürzlich das Wohn- und Pflegeheim im Olympischen Dorf (2015). Die SeniorInnenheime Innere Stadt (2005), Saggen (2007), Hötting (2010) und Pradl (2001, Haus B,C, und D, Haus A wird aktuell neu gebaut) wurden generalsaniert, in der Herberge wurde 2015 eine Pflegestation angebaut.

Nach Fertigstellung aller Bauarbeiten bieten die ISD-Heime Platz für 1.051 Personen.

Auch die drei Heime anderer Anbieter zeichnen sich als moderne Heime aus: Das Notburgaheim wurde 2000 errichtet, das Heim St. Raphael 2005. Bis 2018 wird das Haus St. Joseph am Inn saniert und umgebaut.

Wohn- und Pflegeheim O-Dorf feierlich eröffnet

Das neue Wohn- und Pflegeheim im Olympischen Dorf wurde von der Innsbrucker StadtBAU GmbH errichtet und Ende Jänner 2015 an die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) übergeben. Am 22. September wurde das neue Wohnheim feierlich eröffnet. Das fertige Haus bietet Platz für 118 Einzelzimmer und steht direkt an der Innpromenade. Diese wird dadurch aufgewertet: Das Gebäude wurde quasi schwebend über der Promenade errichtet und teilt den Bereich somit mit der Öffentlichkeit. Das Café, das sich im und an warmen Tagen auch vor dem Heim befindet, dient als Ort der Kommunikation. Die Grünflächen auf der knapp 4.400 m² großen Grundstücksfläche werden so zu einem Naherholungsgebiet am Wasser, das von Jung und Alt gleichermaßen genutzt werden kann. Insgesamt wurden 22 Millionen Euro (inkl. Einrichtung) investiert, um den BewohnerInnen des Heims in der An-der-Lan-Straße eine hohe Wohnqualität garantieren zu können.

Während der Umbauarbeiten des Wohnheims Pradl ziehen 100 BewohnerInnen in das neue Heim im O-Dorf. Dort werden sie die Zeit des Umbaus in Ruhe verbringen. Demnach wurden im Olympischen Dorf zuerst 18 Zimmer neu vergeben.

Wohnheim Pradl

Nach der Erweiterung des Wohnheims Pradl um weitere 20 Zimmer wird dieses eines der größten Wohn- und Pflegeheim Tirols darstellen. Erneuert wird das Haus A des Wohnheims und damit der Pflegebereich. Das SeniorInnenwohn- und Pflegeheim wurde Anfang der sechziger Jahre errichtet. Während die anderen Häuser bereits saniert wurden, wurde das Haus A nun komplett abgetragen, da es nicht mehr den geltenden bau- und feuerpolizeilichen Vorschriften entspricht. Ersetzt wird es an der gleichen Stelle durch ein modernes Passivhaus, das Platz für 120 Zimmer bietet. Der Spatenstich für das neue Heim wurde im Anschluss an das Pressegespräch feierlich im Beisein von Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Dr. Franz Danler (Geschäftsführer Innsbrucker Immobiliengesellschaft) begangen. Der Bezug des neuen Haus A ist für das erste Halbjahr 2017 geplant.

Innsbruck liegt voll im Pflege-Soll

Der Strukturplan Pflege des Landes Tirols sieht vor, dass es in Innsbruck bis zum Jahr 2022 insgesamt 1.488 Langzeit- und 50 Kurzzeitpflegebetten gibt.

Durch den Bau des neuen Wohn- und Pflegeheims O-Dorf und die Erweiterung des Wohnheims Pradl wurden bzw. werden insgesamt 138 neue Plätze für die Langzeitpflege geschaffen. Auch in der Hunoldstraße und im Veldidenapark (privat geführt) entstehen gemeinsam 25 neue Plätze dieser Art. Um das Soll für 2022 zu erreichen, fehlen nur noch 75 Langzeitpflegeplätze. Für Stadtrat Pechlaner befindet sich Innsbruck auf einem guten Weg: „Besonders bei den Zahlen der Langzeitpflegeplätze sind wir bereits jetzt gut aufgestellt. Durch den geplanten weiteren Ausbau bin ich überzeugt, das Soll für 2022 erfüllen zu können“, meint der Stadtrat. (DH)