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IIG steigert Bauvolumen auf 55 Mio. Euro

Wichtige Impulse für die Wirtschaft

Die Immobiliengesellschaft der Stadt Innsbruck (IIG) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück. Das Bauvolumen konnte erneut deutlich gesteigert werden. Insgesamt 55 Mio. Euro (Vorjahr: 43 Mio. Euro) sind am Standort Innsbruck investiert worden. Davon flossen 30 Mio. Euro in den Neubau von Wohn- und Kommunaleinrichtungen. 25 Mio. Euro wurden für die Sanierung und laufende Instandhaltung aufgewendet.

200 neue Wohnungen für Innsbruck

„Die IIG ist nicht nur ein wichtiger Träger der Innsbrucker Wohnungsoffensive, mit der wir gemeinsam in den nächsten Jahren insgesamt 2000 neue Wohnungen für Innsbruck schaffen wollen. Die Investitionen der IIG in der Landeshauptstadt sind auch ein wichtiger Konjunkturmotor für die Bauwirtschaft. Nach 55 Mio. Euro im Jahr 2014 wird die IIG heuer ca. 65 Mio. in die regionale Wirtschaft und Arbeitsplätze investieren“, freut sich Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

So konnte die IIG letztes Jahr mit den Projekten Sillbock II und Premstraße III gleich zwei neue Wohnanlagen mit insgesamt 200 neuen Wohnungen für 460 Innsbruckerinnen und Innsbrucker übergeben. Mit den Projekten Amraserstraße 115a+b, Aufstockung Schubert-/Mozartblock, Liebeneggstraße-Betreutes Wohnen und Roseggerstraße 25-27 stehen bereits die nächsten Wohnanlagen unmittelbar vor Baubeginn.

Mit der Realisierung der neuen Schule am Inn und der Erweiterung des Gymnasium Adolf-Pichler-Platz hat die IIG im letzten Jahr zudem zwei zentrale Projekte zur Stärkung des Bildungsstandortes Innsbruck abgeschlossen. Darüber hinaus laufen derzeit die Vorbereitungen für das Haus der Musik bei den ehemaligen Stadtsälen, für das neue Wohnheim in Pradl (Haus A) sowie das WUB-Kletter- und Leichtathletikzentrum. Die Bauarbeiten auf der Umbrückler Alm befinden sich ebenso in der Endphase wie das Projekt Zentralbauhof Rossau. Beide Einrichtungen sollen im Spätherbst in Betrieb gehen.

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Franz Pegger stellt dazu fest: „Als 100%-Tochter verstehen wir uns als verlässlicher Partner in der Weiterentwicklung unserer Landeshauptstadt. Mit der Schaffung, Erhaltung und Verwaltung von Wohngebäuden und wichtigen, kommunalen Einrichtungen leistet die IIG auch einen wichtigen Beitrag zur Wohn- und Lebensqualität in Innsbruck.“ 

Umfangreiche Sanierungsarbeiten

Neben den vielen Neubau-Projekten ist die Erhaltung des städtischen Liegenschaftsvermögens eine weitere, zentrale Aufgabe der IIG. So wurden an den Objekten Kindergarten Mitterweg, Wohnanlage Sennblock, Haspingerstraße 5, Volksschule Reichenau und NMS Hötting umfassende Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt.

In der Wohnanlage Langblock wurden nachträglich fünf neue Lifte errichtet. In der NMS Rennerschule wurden alle Fenster getauscht, im O-Dorf 600 neue Wohnungseingangstüren eingebaut.

Schwerpunkt Mieterkommunikation

Die IIG verwaltet insgesamt rund 6.000 Mietwohnungen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf den Dialog und die Kommunikation mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gelegt. „Bauen ist für uns kein Selbstzweck. Wir wollen die Mieterinnen und Mieter bei unseren Projekten einbinden und die Kommunikation untereinander stärken. Mit der Einstellung eines Nachhaltigkeitsbeauftragten sowie zahlreichen Initiativen im Bereich der Mieterbeteiligung ist die IIG hier Vorreiter“, erklärt Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

Ein Beispiel ist die Aktion „Hallo Nachbar“: Dabei wurden an alle Mieter neue Wohnungstürschilder verteilt, über die man unkompliziert und in Form von kurzen Texten mit dem Nachbarn in Kontakt treten kann. Eine weitere Initiative nennt sich „Teilen statt Haben“. Hier können die Bewohner mit Aufklebern auf ihren Postkastln bekannt geben, was sie gerne verleihen wollen. Darüber hinaus setzt die IIG verstärkt auf Mieterbeteiligungsprozesse im Zuge von neuen Projekten, u.a. im Rahmen der Wohnraumbeschaffung Eichhof, bei der Innenhofbebauung Langblock sowie der Mitgestaltung der Außenräume/Innenhöfe bei den Wohnanlagen Sillblock II und Premstraße III.

Neben Mietwohnungen kümmern sich die 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IIG um die zahlreichen, kommunalen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Wohn- und Seniorenheime oder Sportstätten. Im Geschäftsjahr 2014 konnte der Immobilienbestand erneut vergrößert werden. Mit der Innsbrucker Markthalle samt angrenzender Hochgarage, den Liegenschaften Innrain 34/Herzog-Siegmund-Ufer 11, Paschbergweg 3 („Funsporthalle“) und der Volksschule Innere Stadt wurde das IIG-Portfolio erneut erweitert. (Platzer Media OHG)