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Landesrat Bernhard Tilg, ISD-Geschäftsführer Hubert Innerebner, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Stadtrat Ernst Pechlaner und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (v.l.n.r.) feierten gemeinsam mit vielen weiteren Gästen die offizielle Eröffnung des Wohn- und Pflegeheims O-Dorf.
Landesrat Bernhard Tilg, ISD-Geschäftsführer Hubert Innerebner, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Stadtrat Ernst Pechlaner und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (v.l.n.r.) feierten gemeinsam mit vielen weiteren Gästen die offizielle Eröffnung des Wohn- und Pflegeheims O-Dorf.

SeniorInnenwohnheim Olympisches Dorf eröffnet

Tag der offenen Tür lud zum Kennenlernen des Hauses ein.

Mit 30. Juni zogen die ersten SeniorInnen in ihre Zimmer im neu errichteten Wohn- und Pflegeheim im Olympischen Dorf ein. Über den Sommer wurden die letzten Handgriffe getätigt und am 22. September wurde Innsbrucks zwölftes Wohn- und Pflegeheim offiziell eröffnet. Geführt wird das Haus von den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD), Bauherr war die StadtBAU GmbH.

„Die Errichtung zusätzlicher Heimplätze und der landesweite Ausbau der mobilen Pflegeleistungen für ein möglichst langes und gutes Leben zu Hause ist im Strukturplan des Landes für die Pflege von 2012 bis 2022 verankert. Das Heim im Olympischen Dorf in Innsbruck setzt ohne Zweifel neue Maßstäbe – nicht nur durch die Lage direkt am Inn inklusive Sandstrand. Auch dieses Haus dokumentiert, wie verantwortungsvoll und hochwertig das Pflegeangebot in Tirol weiterentwickelt wird“, erklärt Pflegelandesrat Dr. Bernhard Tilg anlässlich der Eröffnung des Heims am Inn, das das Land Tirol mit rund zwei Millionen Euro gefördert hat: „Dieser Zuschuss resultiert aus einer Vereinbarung des Landes mit den Tiroler Gemeinden und der Stadt Innsbruck. So werden von 2013 bis 2022 insgesamt 48 Landesmillionen in den Ausbau von Heimplätzen, mobiler Pflege und ambulanter Strukturen investiert.“

„Innsbruck ist mit seinen zwölf Wohn- und Pflegeheimen gut aufgestellt. Ziel ist es, dass ältere Menschen ihren Lebensabend in ihrem vertrauten Stadtteil verbringen können. Seit 1999 wird laufend in den Ausbau und die Adaptierung von Wohn- und Pflegeheimplätzen investiert. Das Wohnheim hier im Olympischen Dorf gilt als weiterer Meilenstein in der Versorgung der Seniorinnen und Senioren. Parallel dazu wurden die Mobilen Dienste laufend ausgebaut. Die Tiroler Landeshauptstadt stellt sich damit laufend ihrer Verantwortung gegenüber der älteren Generation“, betont Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

„Das neue Wohnheim zeichnet sich durch großartige Architektur aus und ist eine hervorragende Grundlage für eine gute Arbeit zum Wohle der uns anvertrauten Seniorinnen und Senioren“, hebt ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner die menschliche Komponente der Arbeit zum Wohl der älteren Menschen hervor.

Prof. Dr. Klaus Lugger, Geschäftsführer Neuen Heimat Tirol (NHT) und der Innsbrucker StadtBAU, verweist auf den inzwischen großen Erfahrungsschatz der NHT/Innsbrucker StadtBAU und führt als Beispiele die Einrichtungen St. Raffael, Lohbach und Tivoli in Innsbruck sowie in Kirchberg und Vomp an: „Ich freue mich daher, dass die Stadt Innsbruck auch dieses Mal die Firma StadtBAU mit der Projektumsetzung dieses stadtteilprägenden Gebäudes in Passivhausqualität betraut hatte, das aufgrund der Überbauung der Innpromenade sehr anspruchsvoll gewesen ist“ und weiter: „Besonders erfreulich ist, dass die Biber-Familie samt Nachwuchs den Baustellenbereich während der Bauzeit nicht verlassen hat, sondern sich am Innufer weiterhin wohlfühlt.“ so Prof. Dr. Klaus Lugger.

Wohn- und Pflegeheim O-Dorf

Das Wohn- und Pflegeheim O-Dorf versorgt Innsbrucks östlichsten Stadtteil mit der notwendigen Infrastruktur für die dort lebenden SeniorInnen. Damit ist gewährleitet, dass Menschen die im Olympischen Dorf ihren Lebensmittelpunkt haben, auch dort alt werden können.

Insgesamt verfügt das Wohn- und Pflegeheim über 118 Einzelzimmer in fünf Stockwerke und eine Station für Demenzkranke. Zudem bietet das Haus eine speziell für SeniorInnen entwickelte Einrichtung. Geführt wird das vom Architektenteam Bettina Götz / Richard Manahl - ARTEC Architekten geplante und in Passivbauweise errichtete Haus von Elfriede Steinwender.

Vor allem die Lage von Innsbrucks zwölften Seniorenwohnheim ist besonders: Das Gebäude wurde quasi schwebend über der Promenade errichtet und teilt diesen Bereich somit mit der Öffentlichkeit. Dabei dient das Café als Ort der Kommunikation. Die Grünflächen auf der knapp 4.400 m² großen Grundstücksfläche wurden als Naherholungsgebiet am Wasser, das von Jung und Alt gleichermaßen genutzt werden kann, gestaltet. Insgesamt wurden 22 Millionen Euro (inkl. Einrichtung) investiert, um den BewohnerInnen des Heims in der An-der-Lan-Straße eine hohe Wohnqualität zu garantieren. (KR)

 

Sehen Sie hier ein paar Eindrücke aus dem neuen Wohn- und Pflegeheim: