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Sportplatz Reichenau: VfGH bestätigt Beschluss der Stadt

Kein Verstoß gegen örtliches Raumordnungskonzept 2002

Die Sanierung und Erweiterung des Sportplatzes Reichenau konnte im Mai des heurigen Jahres fertiggestellt werden. Im Vorfeld kam es zu Beschwerden einzelner AnrainerInnen. Sie wandten sich nach einem Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichts Tirol vom Dezember 2015 an die nächste Instanz, den Verfassungsgerichtshof (VfGH). Dieser sieht von einer Behandlung der Beschwerde ab. Als nächste Instanz ist der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) am Zug. „Der Stadtteil Reichenau erfährt durch das fertiggestellte Projekt einen deutlichen Mehrwert: Rund 300 Kinder und Jugendliche bespielen diesen Platz regelmäßig. Der Beschluss war ein wichtiger Schritt für die Innsbrucker Sportszene“, erläutert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Einheitliche Regelung für Betriebszeiten

„Es liegt kein Verstoß gegen das örtliche Raumordnungskonzept 2002 vor“, heißt es in dem Beschluss des VfGH und weiter: „Es kann dem Gesetzgeber auch nicht entgegengetreten werden, wenn er Nachbarn bei der Widmung von Vorbehaltsflächen für den Gemeinbedarf gemäß § 52 TROG 2011 keine subjektiven Rechte auf Immissionsschutz einräumt.“

Durch die einheitliche Regelung für die Betriebszeiten aller Sportanlagen mittels eines städtischen Gremienbeschlusses nimmt die Stadt Innsbruck dennoch seit Jahren auf die AnrainerInnen Rücksicht. (SAKU)