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Großprojekte wie das Haus der Musik stehen richtungsweisend für eine moderne Stadtentwicklung.
Großprojekte wie das Haus der Musik stehen richtungsweisend für eine moderne Stadtentwicklung.

Die Stadt, die niemals still steht

Innsbrucks Stadtbild verändert sich fortlaufend. Die Tiroler Landeshauptstadt ist eine moderne Stadt, in der gleichzeitig viel Wert auf die Erhaltung von Tradition gelegt wird. Moderne Bauwerke harmonisieren sehr gut mit historischen. „Genau dieser Mix macht den Reiz Innsbrucks aus“, weiß Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.

STRASSENBAHN

Baubeginn: 2010, Kosten: ca. 396 Mio. Euro

Geplante Fertigstellung: 2018 (innerstädtisch), 2020 (außerstädtisch)

Begonnen wurden die Planungsarbeiten für das Großprojekt Straßenbahn bereits im Jahr 2000, bis 2018 sollen die innerstädtischen Arbeiten beendet sein. Die Fertigstellung der Verlängerungen bis nach Völs bzw. Rum sind bis 2020 geplant. Die Strecke verläuft dann von Völs über die Technik, durch das Zentrum von Innsbruck (Anichstraße – Salurner Straße – Hauptbahnhof) weiter ins Olympische Dorf und von dort aus nach Rum. Die Gesamtkosten des Projekts, die sich auf knapp 396 Mio. Euro belaufen, werden von der Stadt Innsbruck und vom Land Tirol getragen.

HAUS DER MUSIK

Baubeginn: Herbst 2015, Kosten: ca. 50 Mio. Euro

Geplante Fertigstellung: 2018

Mit dem Haus der Musik entsteht ein neues Juwel in der Tiroler Landeshauptstadt. Durch das Projekt wird ein kulturelles Kompetenzzentrum für die Musik im Herzen der Stadt geschaffen und 50 Millionen Euro investiert. Das neue Haus bietet neben Bühnen auch ausreichend Platz für Probe- und Unterrichtsräume für Musikschaffende, Studierende und Lehrende. Zusätzlich erhält Tirols größter Klangkörper, das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (TSOI) eine neue Heimat. Im großen Veranstaltungssaal werden insgesamt rund 500 Personen Platz finden. Für die Kammerspiele ist eine Bühne mit einem Zuschauerraum für ca. 220 Personen geplant. Die Kosten für das Großprojekt werden gemeinsam von der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol und dem Bund getragen.

KLETTERZENTRUM

Baubeginn: 2015, Kosten: ca. 10 Mio. Euro

Geplante Fertigstellung: Ende 2017

Das neue Kletterzentrum, das am WUB-Areal entsteht, liegt zwischen den Viaduktbögen und der Sill. Geplant ist eine barrierefreie Gesamtanlage mit dem Neubau einer Seilkletterhalle, einer Boulderhalle in der bereits bestehenden WUB-Halle sowie einer freistehenden turmartigen Kletteranlage, die sich perfekt dafür eignet, im Freien am Seil zu klettern. Bei der Planung des Großprojekts, das 2018 Austragungsort der Kletter-WM sein wird, wurde ein besonderes Augenmerk auf nachhaltige und energetische Aspekte gelegt. Die Kosten teilen sich Stadt, Land und Bund.

UMBRÜGGLER ALM

Baubeginn: Ende 2014, Kosten: 1,95 Mio. Euro (Erschließungskosten)

Geplante Fertigstellung: Ende 2015

Der Spatenstich des neuen Ausflugsziels auf der Nordkette wurde bereits im Dezember 2014 begangen. In nur einem Jahr entsteht im beliebten Innsbrucker Naherholungsgebiet ein modernes Ausflugsgasthaus, das in Holzbauweise gebaut wird. Im Erdgeschoß befinden sich zwei Gaststuben (ca. 100 Sitzplätze), ein Ausschank mit Bar, ein Ausstellungsraum, eine Küche mit Lager und ein barrierefreies WC. Sonstige Sanitäranlagen befi nden sich im Untergeschoß. Die neue Alm wird durch eine überdachte Terrasse mit ca. 80 Sitzplätzen noch einmal aufgewertet.

SICHERHEITSZENTRUM

Baubeginn: 2016

Geplante Fertigstellung: 2018

Der derzeitige Polizeistandort in der Kaiserjägerstraße soll zum Sicherheitszentrum ausgebaut werden. Dort wird sich nach Fertigstellung auch das Landespolizeikommando, das aktuell am Innrain positioniert ist, wiederfinden. Im Zuge der Projektabwicklung wechseln einige Gründe den Besitzer. So wandert beispielsweise das Sillufer in den Besitz der Stadt Innsbruck. Insgesamt 9.000 Quadratmeter werden hier im Sinne einer allgemeinen Freizeitnutzung übertragen. Das historische Zeughaus geht von der Austrian Real Estate (ARE) in den Besitz des Landes Tirols über, auf dem angrenzenden Zeughausareal werden rund 150 neue Wohnungen entstehen. (DH)