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Unterausschuss Vill beschließt Leitbild

Ein einstimmiger Beschluss für die Zukunft des Stadtteils wurde gefasst.

Mitte April wurde das neue Leitbild für den Stadtteil Vill präsentiert, Montagabend beschloss der Unterausschuss in seiner Sitzung einstimmig das Leitbild. Der Bürgerbeteiligungsprozess für den rund 500 EinwohnerInnen großen Ort startete vor knapp einem Jahr. „Mit dem Beschluss des Ausschusses kann es nun an die Umsetzung gehen. Für die Villerinnen und Viller bedeutet er, dass sie weiterhin aktiv dran bleiben müssen. Es freut mich, dass der Leitbildprozess so positiv verlaufen ist“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Für die Zukunft gelte es nun, aktiv zu bleiben und intensiv an der Umsetzung der definierten Ziele zu arbeiten.

Projektgruppen arbeiten weiter an Umsetzung

Besonders wegweisend im Rahmen des Beteiligungsprozesses war eine so genannte Zukunftskonferenz mit rund 70 Beteiligten im Herbst 2015. Vier Arbeitskreise, „Verkehr & Mobilität“, „Leben & Kultur“, „Landwirtschaft & Gewerbe“ sowie „Bauen & Wohnen“, wurden dabei gebildet. Ein ausgearbeiteter Maßnahmenkatalog unterteilt die Ideen in kurzfristige, mittelfristige und langfristige Aufgaben.

Zusammenarbeit mit der Stadtregierung

Mit der Innsbrucker Stadtregierung gibt es eine laufende Zusammenarbeit, so präsentierten die VillerInnen zum Beispiel im Februar ihre Zwischenergebnisse im Rathaus. Am 16. April gab es ein Abschlussfest im Gasthof Traube, bei dem das ausgearbeitete Leitbild Interessierten vorgestellt wurde.

Die Bürgerbeteiligung ist eine Vereinbarung der Innsbrucker Stadtregierung im Regierungsübereinkommen 2012 bis 2018. Auch in anderen Stadtteilen, wie Mühlau, Anpruggen und Hötting West redeten BürgerInnen aktiv an der Entwicklung mit und die Ergebnisse sind bereits sichtbar.