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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (1. Reihe Mitte) gratulierte den Prozessbegleitern Martin Mutschlechner (r.) und Alexa Baumgartner (2.v.r. hintere Reihe; beide Stadt:Labor) und den VertreterInnen des Unterausschuss Vill zum gelungenen Leitbild.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (1. Reihe Mitte) gratulierte den Prozessbegleitern Martin Mutschlechner (r.) und Alexa Baumgartner (2.v.r. hintere Reihe; beide Stadt:Labor) und den VertreterInnen des Unterausschuss Vill zum gelungenen Leitbild.

Ergebnisse für Viller Zukunft feierlich präsentiert

Die Begleitphase des Leitbildprozesses in Vill ist abgeschlossen:

Knapp ein Jahr nachdem für den Stadtteil Vill der Bürgerbeteiligungsprozess gestartet hat, wurden die Ergebnisse sowie das Ende der Begleitphase mit einem Fest gefeiert. Im Gasthof Traube wurde Bilanz gezogen: „Der Leitbildprozess in Vill verlief sehr positiv. Für die Gestaltung ihres Lebensraums sind die Bewohnerinnen und Bewohner mit Expertinnen und Experten zusammengekommen und haben sich ausgetauscht - das ist gelebte Bürgerbeteiligung“, lobt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer die Entwicklung. Für die Zukunft gelte es nun, aktiv zu bleiben und intensiv an der Umsetzung der definierten Ziele zu arbeiten

Maßnahmenkatalog für künftige Projekte

Der Bürgerbeteiligungsprozess in Vill hat Mitte März 2015 begonnen, besonders wegweisend war eine so genannte Zukunftskonferenz mit rund 70 Beteiligten im Herbst vergangenen Jahres. Dabei definierten die BewohnerInnen die vier Arbeitskreise „Verkehr & Mobilität“, Leben & Kultur“, „Landwirtschaft & Gewerbe“ sowie „Bauen & Wohnen“ und die dazugehörigen Zielvorstellungen. Ein ausgearbeiteter Maßnahmenkatalog unterteilte die Ideen in kurzfristige, mittelfristige und langfristige Aufgaben.

Der Facebook-Auftritt von „Vill bei Innsbruck“ soll zur Verbesserung der Kommunikation untereinander und nach außen beitragen, die „Villkommenszeitung“ wird neu hinzugezogene BürgerInnen begrüßen und über den Stadtteil informieren. Weitere wichtige Projekte sind die Dorfplatzgestaltung, die Verkehrssicherheit - insbesondere am Grillhof- und am Handlhofweg - und eine Dorfstube mit Bauernladen.

Inputs bekamen die VillerInnen auch durch ExpertInnenvorträge. Brigitte Hartwig, Spezialistin für Informationsdesign und Markenentwicklung, referierte im vergangenen Dezember zum Thema „Leerstand als Chance - auf dem Weg zur Stadt als Campus“. Der Geschäftsführer von Bioalpin, Björn Rasmus, gab bei dieser Veranstaltung nützliche Tipps zu Vermarktungsstrategien von einheimischen (Bio-)Produkten.

Zufriedene Bilanz

Mit der Innsbrucker Stadtregierung gibt es eine laufende Zusammenarbeit, so präsentierten die VillerInnen zum Beispiel im Februar ihre Zwischenergebnisse im Rathaus. Bürgermeisterin Oppitz-Plörer rief die Anwesenden beim Abschlussfest auf, weiterzuarbeiten: „Die Umsetzung mancher Ziele wird Zeit benötigen, erste Ergebnisse sind aber in Ihrem Stadtteil schon sichtbar. Machen Sie mit Freude weiter!“

Die Bürgerbeteiligung ist eine Vereinbarung der Innsbrucker Stadtregierung im Regierungsübereinkommen 2012 bis 2018. Auch in anderen Stadtteilen, wie Mühlau, Anpruggen und Hötting West redeten BürgerInnen aktiv an der Entwicklung mit und es sind bereits Ergebnisse sichtbar. (SAKU)