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Die „Umweltbuddys“ präsentierten gemeinsam mit Begleitprofessorin Mag.a Ursula Juen, Vorstand DI Helmuth Müller (Innsbrucker Kommunalbetriebe AG), BRG APP-Direktorin Mag.a Evelin Müller-Bürgel, Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider, Umweltpädagogin Gabi Baumann-Hecher (Umwelt Verein Tirol), Renate Fuchs (Umwelt Verein Tirol) und Martin Baumann (Umwelttechnik und Abfallwirtschaft; hinten; v. l.) eines der neuen Abfalltrennsysteme.
Die „Umweltbuddys“ präsentierten gemeinsam mit Begleitprofessorin Mag.a Ursula Juen, Vorstand DI Helmuth Müller (Innsbrucker Kommunalbetriebe AG), BRG APP-Direktorin Mag.a Evelin Müller-Bürgel, Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider, Umweltpädagogin Gabi Baumann-Hecher (Umwelt Verein Tirol), Renate Fuchs (Umwelt Verein Tirol) und Martin Baumann (Umwelttechnik und Abfallwirtschaft; hinten; v. l.) eines der neuen Abfalltrennsysteme.

Professionelle Abfalltrennung dank Umweltbuddys

BRG Adolf Pichler Platz schafft Umweltbewusstsein mit besonderem Projekt

Nach jahrelangem Ringen um eine funktionierende Abfalltrennung wurde im vergangenen Schuljahr das Projekt „Umweltbuddys“ am BRG Adolf Pichler Platz gestartet. Dieses setzt sich für eine nachhaltige Verbesserung des schulischen Umweltbewusstseins ein. Am 14. Oktober konnten die „Umweltbuddys“ die neuen Abfalltrennsysteme am Gymnasium offiziell einweihen. Auch Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider, Vorstandsdirektor DI Helmuth Müller (Innsbrucker Kommunalbetriebe AG), BRG APP-Direktorin Mag.a Evelin Müller-Bürgel sowie die Begleitprofessorin Mag.a Ursula Juen und die Umweltpädagogin Gabi Baumann-Hecher (Umwelt Verein Tirol) waren mit dabei.

„Die professionelle Lösung für die Abfalltrennung im BRG APP freut mich sehr. Noch mehr begeistert mich allerdings die Tatsache, dass das Umweltbewusstsein am Gymnasium damit nicht abgeschlossen ist, sondern mit den ,Umweltbuddys‘ weitergeht und intensiviert wird“, erläutert Vizebürgermeisterin Pitscheider vor Ort: „Bereits in jungen Jahren wird den Schülerinnen und Schülern dadurch gelernt, die Umwelt und die Natur zu achten und zu schützen.“ 

IKB-Vorstandsdirektor Müller erläutert das Sponsoring-Engagement der IKB: „Wir sind der Abfallentsorger und -verwerter von Innsbruck. Das Schlagwort ,Nachhaltigkeit‘ ist für uns nicht nur Lippenbekenntnis, sondern ein echtes Anliegen. Die ,Umweltbuddys‘ erfüllen es mit Leben. Das Engagement der Schülerinnen und Schüler motiviert auch deren Eltern, das freut uns ganz besonders.“ Auch Direktorin Müller-Bürgel findet lobende Worte: „Durch das Zusammenwirken so vieler Menschen kann sich eine ganze Schule auf den Weg in eine umweltfreundliche Zukunft machen.“

„Mit der professionellen Unterstützung des Umweltvereins Tirol, dem Sponsoring durch die IKB, die ARA AG, der Stadt Innsbruck, dem Elternverein, dem Verein der Freunde des APP und die Unterstützung des Betriebes GEMOS (Getrenntes Erfassen mit optimalen Systemen) ist es gelungen, ein wirklich durchdachtes System von Trennbehältern zu installieren“, freuen sich Ursula Juen und Gabi Baumann-Hecher: „Durch die ,richtigen‘ Farben und aussagekräftigen Piktogramme ist es einfach, intuitiv richtig Abfall zu trennen. Das hat sich schon in den ersten Schulwochen sehr bewährt.“

Wenn aus SchülerInnen „Umweltbuddys“ werden

Der Umweltverein Tirol hielt in einigen Klassen außerdem Impulsreferate ab. Diese hatten zur Folge, dass sich eine Gruppe SchülerInnen unter dem Namen „Umweltbuddys“ zusammenschloss. Gemeinsam fanden sie ein Logo, bedruckten T-Shirts, informierten die MitschülerInnen über ihr Projekt und feierten ein umweltfreundliches Grillfest. Dabei bewiesen die „Umweltbuddys“ in zahlreichen Arbeitsstunden ein außerordentliches Engagement, das sich heuer fortsetzt. Workshops gibt es in allen ersten und zweiten Klassen, in denen die SchülerInnen, frei nach dem Motto „There is no planet B!“, für den achtsamen Umgang mit den Schätzen der Erde sensibilisiert werden. Eine Exkursion zu Recyclingbetrieben steht genauso auf dem Programm wie weitere Schulungen für die Buddys zu den Themen „Handy“ und „Lebensmittel“. AA