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Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler, Stadtrat Ernst Pechlaner, Amtsleiter Elmar Rizzoli, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Geschäftsführer Michael Hennermann (Verein für Obdachlose; v. l.) zogen ein positives Fazit zum „Sicherheitsforum Teestube“.
Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler, Stadtrat Ernst Pechlaner, Amtsleiter Elmar Rizzoli, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Geschäftsführer Michael Hennermann (Verein für Obdachlose; v. l.) zogen ein positives Fazit zum „Sicherheitsforum Teestube“.

Polizeiliches „Sicherheitsforum Teestube“ hat sich bewährt

Stadt Innsbruck und Stadtpolizeikommando zogen positives Resümee über die bisherigen Sicherheitsforen, weitere Maßnahmen werden umgesetzt.

Im Rahmen der Initiative „Gemeinsam. Sicher“ des Stadtpolizeikommandos Innsbruck wurden in Kooperation mit der Stadt Innsbruck in der Vergangenheit mehrere Sicherheitsforen an verschiedenen Standorten abgehalten. Das Forum bei der Teestube in der Kapuzinergasse bringt beispielsweise Verbesserungen für das subjektive Sicherheitsgefühl der AnrainerInnen. „Die Sicherheit der Innsbruckerinnen und Innsbrucker, das soziale Miteinander und Zusammenleben stehen bei allen Initiativen und Bemühungen im Vordergrund. Die Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Teestube, dem Verein für Obdachlose, war vorbildlich und gemeinsam konnten nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung der Umgebung gefunden werden“, resümierte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bei einem Besuch vor Ort. Der zuständige Stadtrat, Ernst Pechlaner, ist ebenfalls überzeugt: „Besonders hervorzuheben ist, dass sich vor allem die begleitenden sozialkoordinatorischen Maßnahmen bewährt haben. So hat der Stadtsenat einstimmig auf Vorschlag der Sozialplanung die Etablierung eines Stadtteilmanagements Dreiheiligen-Kohlstatt genehmigt und die Innsbrucker Sozialen Dienste mit der entsprechenden Umsetzung beauftragt.“

Sicherheit mit sozialer Dimension

Beim „Sicherheitsforum Teestube“ wurden seit September 2017 in drei Runden gemeinsam mit den beteiligten Projektpartnern, wie dem Verein für Obdachlose (Betreiber der Teestube), der Volksschule Dreiheiligen, der Bundesimmobiliengesellschaft und weiteren Wohnbauträgern praktische Maßnahmen erarbeitet, die einerseits die Sicherheit im Bereich der Kapuzinergasse weiterhin gewährleisten, andererseits die soziale Dimension nicht außer Acht lassen. „Durch eine intensivierte Kommunikation zwischen den einzelnen Partnerinnen und Partnern sowie einer regelmäßigen Bestreifung des Gebietes durch die Polizeiinspektion Pradl und die Mobile Überwachungsgruppe der Stadt Innsbruck konnte das so wichtige subjektive Sicherheitsgefühl verbessert werden“, sind sich Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler, MA, und Amtsleiter Elmar Rizzoli einig.

Neues Aufenthaltsangebot

Der Verein für Obdachlose intensivierte seinerseits die Gespräche mit den sich vor der Teestube aufhaltenden Menschen, kümmerte sich um die Problematik freilaufender Hunde und brachte sich in die Planungen des sogenannten „Sonnenplatzls“ ein. Dort entsteht eine geschlossene Räumlichkeit bzw. Laube mit Dusche und WC. Für diese besitzt der Verein das Hausrecht und er kann somit den Menschen, die sich bisher auf der Straße aufgehalten haben, ein Aufenthaltsangebot bieten. Darüber hinaus wandelt das Referat für Straßenverkehr und Straßenrecht die in der Kapuzinergasse geltende Schrägparkordnung für eine bessere Übersichtlichkeit in eine Längsparkordnung um. Das Amt für Grünanlagen kümmert sich verstärkt um die Pflege des gesamten Außenbereichs inklusive der vorhandenen WC-Anlage gegenüber der Teestube. Ein weiterer Schritt zur Erhöhung der subjektiven Sicherheit in dem Bereich ist die geplante Schaffung einer zweiten Teestube gemeinsam mit der Caritas Tirol und dem Land Tirol bei den Barmherzigen Schwestern am Rennweg. (SAKU)