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Harald Muhrer (r.) erläuterte interessierten Bürgern die Trassenführung der Straßen- und Regionalbahn.
Harald Muhrer (r.) erläuterte interessierten Bürgern die Trassenführung der Straßen- und Regionalbahn.

Rund 150 PradlerInnen informierten sich über ihren Stadtteil

Stadtregierung und -verwaltung standen im Pfarrsaal der Schutzengelkirche für Gespräche zur Verfügung.

Die Reihe „Stadtteiltage – Im Gespräch mit der Innsbrucker Stadtregierung“ findet bei den InnsbruckerInnen großen Anklang. „Zur Halbzeit der Herbsttermine können wir rückblickend sagen, dass das Format Erfolge zeigt. Wir haben nahezu aus jedem Bereich eine Expertin bzw. einen Experten vor Ort und können so einen Großteil der Anliegen sofort klären“, erläuterte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Am Vormittag (10:00-12:00 Uhr), am Nachmittag (16:00-18:00 Uhr) sowie abends (ab 19:00 Uhr) stand beim Stadtteiltag Pradl die Innsbrucker Stadtregierung gemeinsam mit VertreterInnen der Verwaltung für Gespräche zur Verfügung. „Wir nehmen uns hier Zeit für jede Einzelne bzw. jeden Einzelnen. Gespräche auf Augenhöhe mit den Bürgerinnen und Bürgern sind uns wichtig. Bei den Stadtteiltagen können wir genau das in die Tat umsetzen“, war sich die Stadtregierung einig. Am Abend wurden die großen städtischen Projekte einem breiten Publikum präsentiert.

Straßen- und Regionalbahn und Wohnbauprojekte

Auf großes Interesse stießen die Detailpläne zur Straßen- und Regionalbahn. Gemeinsam mit den Innsbrucker Verkehrsbetrieben wurde die genaue Trassenführung erläutert. Im Stadtteil Pradl gab es bereits in der Vergangenheit mehrere Informationsveranstaltungen zu diesem Thema. Auch diesmal konnten Anregungen aus der Bevölkerung aufgenommen werden.

Ein weiterer Schwerpunkt in Pradl war die Wohnbauoffensive: Dabei war insbesondere die Südtiroler Siedlung ein zentrales Thema. Die Regierungsmitglieder führten zahlreiche Gespräche zu den Plänen bzw. den derzeit laufenden Ab- bzw. Umsiedlungen der BewohnerInnen wegen des Neubaus. In der Amraser Straße 26-28 entstehen unter der Bauleitung der Innsbrucker Immobiliengesellschaft mehr als 40 Wohnungen. Zu diesem Projekt sowie weiteren städtischen Bauvorhaben gab es detaillierte Gespräche.

Positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung

Das persönliche Gespräch und die individuellen Beratungen stießen auf viel Lob. „Ich dachte zuerst, dass es hier nur einen Vortrag gibt, aber so konnte ich nun alle meine Anliegen gleich direkt klären“, freute sich Ilse Schüller, die noch ergänzte: „Meine Fragen wurden alle zufriedenstellend beantwortet.“ Auch Peter Siber ging nach seinem Besuch zufrieden nach Hause: „Es hat mir gut gefallen. Meine Hauptanliegen bezogen sich auf Sicherheit und die Grünflächen. Dazu habe ich alle Auskünfte bekommen.“

Nächster Termin: Hötting

Nach dem erfolgreichen Stadtteiltag in Pradl gehen die Vorbereitungen für den nächsten Termin im Stadtteil Hötting weiter: Dieser findet am Donnerstag, 27. Oktober, im Vereinsheim (Schulgasse 3) statt. Auch dort haben Interessierte die Möglichkeit zwischen 10:00 und 12:00 Uhr, von 16:00 bis 18:00 Uhr und ab 19:00 Uhr Informationen aus erster Hand zu städtischen Projekten zu erhalten. (SAKU)