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Besiegelten den Partnerschaftsvertrag zum Bau eines neuen Stadtteiles am „Campagne Areal“ in Innsbruck (vorne von li.): Stadtrat Ernst Pechlaner, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, IIG-Geschäftsführer Franz Danler; (stehend von li.): Stadtrat Franz X. Gruber, NHT-Geschäftsführer Klaus Lugger und NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner.
Besiegelten den Partnerschaftsvertrag zum Bau eines neuen Stadtteiles am „Campagne Areal“ in Innsbruck (vorne von li.): Stadtrat Ernst Pechlaner, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, IIG-Geschäftsführer Franz Danler; (stehend von li.): Stadtrat Franz X. Gruber, NHT-Geschäftsführer Klaus Lugger und NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner.

Stadt, IIG und NHT/Stadtbau unterzeichnen Pakt

für Bau von 1.000 Wohnungen am Campagne Areal

1.000 Wohnungen, Grünflächen, Sportanlagen und sonstige Infrastruktur – all dies soll auf den ca. 85.000 m² des Campagne Areals in der Innsbrucker Reichenau entstehen. Und zwar erstmals in Tirol im Rahmen eines „kooperativen Planungsverfahrens“ unter Einbeziehung der BürgerInnen. 

Der Vertrag

Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer unterzeichnete „zur Umsetzung dieses Herzstücks der größten Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen“ für die Stadt Innsbruck gemeinsam mit Franz Danler für die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) und Klaus Lugger sowie Hannes Gschwentner für die Neue Heimat Tirol (NHT) bzw. deren Tochter „Innsbrucker STADTBAU“ einen Partnerschaftsvertrag. 

Die Umsetzung

Oppitz-Plörer: „Über das Projekt Campagne Areal wurde seit vielen Jahren debattiert – jetzt wird es realisiert!“ Die wesentlichen Inhalte des Vertrages lauten: Die Projektleitung und Federführung des „kooperativen Planungsverfahrens“ erfolgt durch die IIG. Die Innsbrucker STADTBAU übernimmt für die NHT die Koordinierung mit der Stadt Innsbruck sowie mit der IIG. 

2017/2018 erster Spatenstich

Laut Danler kann das von der IIG initiierte kooperative Planungsverfahren auf die unterschiedlichsten Interessen besser Rücksicht nehmen: „Diese werden nun zusammengefasst und münden im Herbst 2016 in einen endgültigen Masterplan. Darauf aufbauend finden einstufige Architekturwettbewerbe für die einzelnen Baufelder statt.“ Der erste Spatenstich ist für Ende 2017/Anfang 2018 vorgesehen. Danler: „Durch die Partnerschaft zwischen IIG und NHT ist eine hochwertige Qualität zum Abschluss aller Bauarbeiten gewährleistet.“ 

NHT bringt großes Know How ein

Um die Synergien der Vertragspartner bestmöglich zu nutzen, ist vorgesehen, dass die Wohnbebauung zu 60 Prozent durch die IIG und zu 40 Prozent durch die NHT/STADTBAU umgesetzt wird. Für Lugger sehr erfreulich ist, „dass die Neue Heimat Tirol ihr großes Know How bei der Entwicklung und Umsetzung großer Bauvorhaben in Innsbruck auch beim Campagne Areal einbringen kann“.
Der genaue Aufteilungsschlüssel zwischen geförderten Miet- und Eigentumswohnungen sowie frei finanzierten Einheiten wird nach Bedarf von der Stadt festgelegt – sie vergibt auch die Wohnungen. 

8 Millionen als Startkapital

Die NHT leistet der Stadt Innsbruck vorab 8 Mio. € für den Kauf oder die Baurechte der in Aussicht gestellten Baufelder, betont Lugger. Diese Summe dient gleichzeitig als Startkapital für das gesamte Wohnbauvorhaben „Campagne Areal“ in Innsbruck.