Logo Innsbruck informiert

Neuer Spielplatz Kranebitten eröffnet

Saurweinwiese mit multifunktionellem Konzept fertig umgebaut

Der Kranebitter Spielplatz auf der Saurweinwiese steht wieder für Jung und Alt zur Verfügung: Nach einer umfangreichen Neugestaltung bietet die Stadt Innsbruck im Stadtteil Kranebitten verschiedene Nutzungsbereiche. „Die dortige Spiel- und Erholungsfläche hat mit der Neugestaltung an Attraktivität gewonnen. Durch die direkte Einbeziehung der Nutzerinnen und Nutzer konnte eine wunderschöne und funktionale Gestaltung durchgeführt werden“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Der für Grünanlagen zuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz hebt besonders die Natürlichkeit und Naturbelassenheit hervor. „Wir haben die Wünsche aus dem Beteiligungsprozess bei den Planungen einfließen lassen. Die Wiese wurde in Zonen eingeteilt und durch eine Terrassierung entstanden unterschiedliche Höhenniveaus“, erläuterte Fritz und erklärte weiter: „Damit sollen bisherige Konflikte wie Lärm- und Geruchsbelästigung künftig bestmöglich minimiert werden.“

Aktive Beteiligung der BürgerInnen

Die BürgerInnen waren in den Planungsprozess eingebunden. So konnte die Stadt Innsbruck in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendbüro Innsbruck sowie der „Initiative Lebensraum Kranebitten“ eine gesamthafte Lösung ausarbeiten, welche auf Veränderungen im Umfeld adäquat reagiert. Die Planung erfolgte durch das Büro „Auböck + Kárász Landschaftsarchitekten und Architekten“. Die Zielsetzung war die Errichtung einer modernen, multifunktionalen Parkanlage für alle Altersgruppen. Heuer im April begannen die Bauarbeiten. So entstanden ein Ballspielplatz, mehrere Spiel- und Erholungsflächen sowie eine separierte Grillzone.

Zwei Plateaus für viele Altersgruppen

Die beiden Plateaus mit den unterschiedlichen Nutzungsfeldern sind Ende November fertiggestellt worden. Auf dem oberen befinden sich schwerpunktmäßig Spielbereiche für Kleinkinder und Kinder. Dort sind ein Kletterfelsen aus Naturstein, Hangrutschen, Schaukeln für mehrere Altersgruppen sowie ein Sandspielplatz und eine Wasserspielanlage zu finden. Zudem steigern eine Boccia-Bahn und verschiedene Fitnessgeräte sowie eine „Calisthenics“-Anlage für Trainingsübungen mit dem eigenen Körpergewicht die Attraktivität.

Der Ballspielplatz wurde auf der unteren Terrasse im südöstlichen Teil errichtet. Das multifunktionelle Spielfeld ist mit zwei Fußballtoren und zwei Basketballstehern ausgestattet, rundherum gibt es Sitzgelegenheiten. Weiter westlich können junge und junggebliebene NutzerInnen ihr Können auf zwei Tischtennistischen und auf einer neuen Slackline-Anlage unter Beweis stellen.

Neue Grillzone

In einer neu definierten Zone ist Grillen erlaubt. Zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität werden vier elegante und qualitätsvolle Tisch-Bank-Kombinationen aus Beton mit zahlreichen Sitzmöglichkeiten im direkten Umfeld der Grillzone angeboten. Am restlichen Areal der Park- und Spielanlage ist „wildes Grillen“ nicht gestattet. Die entsprechende Einhaltung dieser Vorgabe wird von der Mobilen Überwachungsgruppe (MÜG) überwacht und bei Vergehen entsprechend geahndet.

Neue Bepflanzung bietet Schatten

Neben bestehenden Trinkbrunnen am Kranebitterbodenweg und bei der Toilettenanlage wurden zusätzlich im Bereich der neuen Grillzone und beim Kinderspielplatz zwei neue Brunnen installiert. Ein kleiner Hügel unterhalb des Kindergartens Kranebitten eignet sich im Winter zum Rodeln. Insgesamt 50 Bäume und 450 Sträucher werten das Gelände nicht nur optisch auf, sondern bieten auch ausreichend Schatten sowie eine natürliche Abgrenzung der einzelnen Bereiche.

Die Gesamtkosten für die Neugestaltung der Saurweinwiese betrugen rund eine Million Euro. „Wir sind uns sicher, dass dieser neue Spiel- und Erholungsraum hier in Kranebitten bei den Nutzerinnen und Nutzern sehr gut ankommt. Die bisher bereits gut besuchte Wiese wird nach der Umgestaltung für zahlreiche Familienausflüge bei Groß und Klein sorgen“, waren sich Bürgermeisterin Oppitz-Plörer und Stadtrat Fritz mit den Anwesenden bei der Eröffnung am Mittwoch einig. (SAKU)

Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (vorne M.) eröffnete mit Stadtrat Gerhard Fritz (vorne 3.v.r.), Mitgliedern des Stadtsenats, dem Architektenteam János Kárász (hinten 2.v.l.) und Laura Scherer (hinten r.) sowie Projektleiter Karl Gstrein (l.) und Hansjörg Schiestl (Initiative Lebenswertes Kranebitten) sowie Susi Meier (hinten 2.v.r.) und Milad Sekandari (hinten 3.v.r.; beide Kinder- und Jugendbüro) den Spielplatz.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (vorne M.) eröffnete mit Stadtrat Gerhard Fritz (vorne 3.v.r.), Mitgliedern des Stadtsenats, dem Architektenteam János Kárász (hinten 2.v.l.) und Laura Scherer (hinten r.) sowie Projektleiter Karl Gstrein (l.) und Hansjörg Schiestl (Initiative Lebenswertes Kranebitten) sowie Susi Meier (hinten 2.v.r.) und Milad Sekandari (hinten 3.v.r.; beide Kinder- und Jugendbüro) den Spielplatz.