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Gaben mit dem Spatenstich den Startschuss für den Zubau zum Turnleistungszentrum O-Dorf (v. l.): Präsident Friedl Ludescher (Verband Neuarzl/Olympisches Dorf), Hans Baumgartner (Firma Swietelsky), Robert Mader (Landesfachverband für Turnen in Tirol), Vizebgm Sonja Pitscheider, LH-Stellv. Josef Geisler, Vizebgm Christoph Kaufmann, Architektin Kathrin Aste, StR Andreas Wanker und IIG-GF Franz Danler
Gaben mit dem Spatenstich den Startschuss für den Zubau zum Turnleistungszentrum O-Dorf (v. l.): Präsident Friedl Ludescher (Verband Neuarzl/Olympisches Dorf), Hans Baumgartner (Firma Swietelsky), Robert Mader (Landesfachverband für Turnen in Tirol), Vizebgm Sonja Pitscheider, LH-Stellv. Josef Geisler, Vizebgm Christoph Kaufmann, Architektin Kathrin Aste, StR Andreas Wanker und IIG-GF Franz Danler

Zubau zum Turnleistungszentrum O-Dorf

Die bestehende Sportanlage des Turnleistungszentrums O-Dorf entspricht aufgrund eines neuen internationalen Reglements nicht mehr den erforderlichen sporttechnischen Vorschriften. Der Anlauf für die Sprungtische muss verlängert werden, eine Trainingsfläche für den Schwebebalken, sowie ein Bereich für die Jugend müssen neu geschaffen werden. Mit einem Zubau zur Bestandsturnhalle wird dem nun Rechnung getragen. Bis Frühjahr 2015 entsteht eine wettkampftaugliche Halle für 150 BesucherInnen, die auch über einen barrierefreien Zugang zur Tribüne und den Nebenräumen verfügen wird. Nutzer der neuen Halle wird der Tiroler Landesverband für Turnen sein. Für das Projektmanagement der von LAAC Architekten geplanten Erweiterung zeichnet die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) verantwortlich.

Am 29. Oktober fand im Beisein von Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler, Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Stadtrat Andreas Wanker, Dr. Franz Danler (Geschäftsführer IIG), Referent Thomas Waimann (Sportprojekte und Sportanlagen) und Präsident Mag. Robert Mader (Landesfachverband für Turnen in Tirol) der Spatenstich für den Erweiterungsbau zum Turnleistungszentrum O-Dorf statt.

 

„Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt ist der Landesfachverband für Turnen mit seinem Leistungszentrum ein Vorzeigeprojekt des Landes Tirol. Hier werden Spitzensportlerinnen und –sportler aus ganz Österreich ausgebildet und optimal auf Wettkämpfe vorbereitet“, betont der Sportreferent des Landes, Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler. „Mit der Erweiterung wird es nun auch möglich sein, im Sportland Tirol nationale und internationale Vergleichskämpfe durchzuführen.“

 

„Die Tiroler Landeshauptstadt ist hinsichtlich der sportlichen Infrastruktur top ausgestattet. Nachdem die Kletterhalle auf Schiene ist, steht mit der Realisierung des Erweiterungsbaus zum Turnleistungszentrum O-Dorf ein weiteres gemeinsames Projekt von Bund, Land Tirol und Stadt Innsbruck an“, bedankt sich Bürgermeisterin Oppitz-Plörer für die entstandene Drittelfinanzierung.

 

„Sportangebote für Kinder und Jugendliche liegen der Stadt am Herzen und haben große Unterstützung der Politik“, so Vizebürgermeisterin Pitscheider. „Eine gut ausgebaute sportliche Infrastruktur ist zentral, damit Innsbruck seinem Ruf als alpin-urbane Sportstadt gerecht wird. Die Erweiterung des Turnleistungszentrums

O-Dorf ist ein weiterer Mosaikstein im städtischen Angebot. Somit kann sich Innsbruck abermals als „Host City“ für internationale Wettkämpfe profilieren“, freut sich der für Sport zuständige Vizebürgermeister Kaufmann.

 

Zahlen, Daten, Fakten

Das Projekt sieht einen westseitigen Zubau zur Bestandsturnhalle vor und präsentiert sich als selbstständiges Objekt. Der Baukörper ist als geschlossener Kubus angelegt, der über einer eleganten Tragkonstruktion schwebt. Dadurch ergibt sich eine sinnvolle Transparenz im Zugangsbereich. Das neue Turnleistungszentrum ist räumlich klar strukturiert und erlaubt im Sinne eines zeitgemäßen Sportbaus ein Höchstmaß an Flexibilität für die Nutzung.

 

Die Baukosten belaufen sich auf rund 1.615.000 Euro, die Finanzierung erfolgt durch die Stadt Innsbruck, das Land Tirol und den Bund. Die Kosten für die thermische Sanierung des Bestands schlagen mit 295.000 Euro zu Buche. (KR)