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Erweiterung Turnleistungszentrum O-Dorf

Zusage von Bundesmittel ermöglicht Zubau zur Bestandsturnhalle
Die bestehende Sportanlage des Turnleistungszentrums O-Dorf entspricht aufgrund eines neuen internationalen Reglements nicht mehr den erforderlichen sporttechnischen Vorschriften. Der Anlauf für die Sprungtische muss verlängert werden, eine Trainingsfläche für den Schwebebalken, sowie ein Bereich für die Jugend müssen neu geschaffen werden. Mit einem Zubau zur Bestandsturnhalle wird dem nun Rechnung getragen. Bis 2014/2015 entsteht eine wettkampftaugliche Halle für 150 BesucherInnen, die auch über einen barrierefreien Zugang zur Tribüne und den Nebenräumen verfügen wird.

„Eine gut ausgebaute sportliche Infrastruktur ist wesentlich, damit Innsbruck seinem Ruf als Sportstadt gerecht wird. Die Erweiterung des Turnleistungszentrums
O-Dorf ist ein weiterer Mosaikstein im städtischen Angebot“, freut sich der für Sport zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann: „Mit der Zusage der Bundesmittel kann nun endlich mit dem Bau begonnen werden.“

Projektbeschreibung und Details
Das Projekt sieht einen westseitigen Zubau zur Bestandsturnhalle vor und präsentiert sich als selbstständiger Baukörper mit einer Bruttogrundrissfläche von ca. 590 Quadratmeter. Der Baukörper ist als geschlossener Kubus angelegt, der über einer eleganten Tragkonstruktion schwebt. Dadurch ergibt sich eine sinnvolle Transparenz im Zugangsbereich. Das neue Turnleistungszentrum ist räumlich klar strukturiert und erlaubt ein Höchstmaß an Flexibilität für die sportliche Nutzung.

Baukosten, Projektbeteiligte und Nutzer
Die Baukosten belaufen sich auf rund 1.615.000 Euro, die Finanzierung erfolgt durch die Stadt Innsbruck, das Land Tirol und den Bund. Für das Projektmanagement zeichnet die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) verantwortlich. Die Projektleitung obliegt Georg Preyer (IIG). Das Baumanagement übernimmt Mark Dablander (IIG). Als Architekten konnten LAAC Architekten gewonnen werden.

Nutzer der neuen Halle wird der Tiroler Landesverband für Turnen sein.

25. November 2013