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Turnleistungszentrum O-Dorf

IIG macht Turnleistungszentrum O-Dorf wieder wettbewerbstauglich
Das bestehende Turnleistungszentrum im Innsbrucker O-Dorf entspricht aufgrund neuer internationaler Reglements nicht mehr den erforderlichen sporttechnischen Vorschriften. Daher haben sich die Stadt Innsbruck, das Land Tirol, der Bund und die Innsbrucker Immobiliengesellschaft IIG entschlossen, noch heuer die Sportanlage in der Kajetan-Sweth-Straße 14 grundlegend zu erneuern.

Barrierefreier Zugang

IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler erläutert die Details: „So muss etwa der Anlauf für die Sprungtische verlängert sowie eine Trainingsfläche für den Schwebebalken und ein Bereich für die Jugend neu geschaffen werden. Um als Austragungsstätte für sportliche Wettbewerbe dienen zu können, ist außerdem ein barrierefreier Zugang und eine Tribüne für rund 150 Personen samt Nebenräumen erforderlich. In die Projektentwicklung und Planung waren der Landesfachverband für Turnen in Tirol als Nutzer eingebunden.“

LAAC Architekten gewannen Wettbewerb

Das aus einem Architektenwettbewerb hervor gegangene und nunmehr zur Ausführung gelangende Projekt der Innsbrucker LAAC Architekten sieht einen westseitigen Zubau zur bestehenden Turnhalle vor und präsentierte sich als selbständiger Baukörper. Ein geschlossener Kubus schwebt über einer eleganten Tragkonstruktion. Dadurch ergibt sich eine sinnvolle Transparenz im Zugangsbereich.

Danler: „Das neue Turnleistungszentrum ist räumlich klar strukturiert und erlaubt ein Höchstmaß an Flexibilität für die sportliche Nutzung. Nach dem von der IIG umgesetzten Zubau finden die Sportlerinnen und Sportler eine moderne, wettkampftaugliche Halle für 150 Zuschauer vor.“

Innsbruck, Land Tirol und Bund teilen sich die Kosten

Die Baukosten betragen rund € 840.000,-- netto, sie werden von der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol und dem Bund zu je einem Drittel finanziert. 2013 soll das Turnleistungszentrum den SportlerInnen wieder zur Verfügung stehen.

15. Mai 2012