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Architektenpreis für IIG-Wohnbebauung Sillblock

„best architects 16“ Award in Gold

Die konsequenten Anstrengungen der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG), ihre Gebäude nach bestmöglichsten Kriterien hinsichtlich gestalterischer Qualität und Nachhaltigkeit zu errichten, finden europaweite Anerkennung. Dies gilt im Besonderen für die Wohnbebauung Sillblock in Innsbruck. Das planende Büro Schenker Salvi Weber Architekten wurde in einem europaweiten Wettbewerb mit dem „best architects 16“ Award in Gold ausgezeichnet. 

IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler gratuliert dem Architektenteam für diese Anerkennung: „Mit der höchsten je dagewesenen Qualitätsdichte der 354 eingereichten Arbeiten war es noch nie so schwer, eine Auszeichnung zu erhalten. 80 Arbeiten wurden prämiert, neun - inklusive jenes der IIG - für ihre besonders herausragende Qualität mit dem „best architects 16 in Gold“ prämiert. 

Für Innsbrucks Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer war der Sillblock stets ein besonderes Anliegen, „das vom Wettbewerb über die Ausführung bis zur Einzugsbegleitung durch die IIG aus einem Guss verwirklicht wurde. Wenn dieses Werk nun mit höchstem internationalem Lob bedacht wird, dann ist das auch ein Beweis dafür, dass die Innsbrucker Bau-Tradition europäisches Spitzenniveau hat“. 

Europaweiter Architektenwettbewerb 

Das Wiener Architektenteam Schenker Salvi Weber hatte 2011 den ebenfalls EU-weiten, offenen, einstufigen Architektenwettbewerb für die Neuverbauung des Sillblocks gewonnen. Damals überzeugte die Jury die einfache Neuinterpretation einer Blockrandbebauung, die gut strukturierte Gliederung der Erschließungskerne und die durchdachten Wohnungen. Ebenso sichert die sensible städtebauliche Einbindung, besonders im Bereich der Anschlüsse zu den Nachbargebäuden, deren vorhandene Qualität. 

Die zweigeteilte Blockrandbebauung besteht aus fünf Vollgeschossen und einem zurückgesetzten Dachgeschoss mit 122 Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen. Das Erdgeschoss dient als Infrastrukturgeschoss mit Räumen für Kinderwägen, Fahrräder, Hausmeister, Müll und Technik. Ebenso sind im Eingangsgeschoss Mieterabstellräume angeordnet. Eine Tiefgarage mit 119 Stellplätzen enthält eine Aussparung für die vier großen Lindenbäume. 

Die ausnahmslos barrierefreien Wohnungen verfügen über umlaufende Balkone im Innenhofbereich und über Terrassen im Dachgeschoß. Die Blockrandverbauung ermöglichte einen großzügigen, begrünten Innenhof mit Kinderspielbereichen. 

Die Finanzierung das Projektes erfolgte über ein Wohnbauförderungs-darlehen des Landes Tirol im Ausmaß von rund 7,1 Mio. €, der Restbetrag von ca. 10 Mio. € wurde durch die IIG finanziert. 

Barrierefrei und Passivhausqualität

Bereits in der Planungsphase wurde der Verein Sicheres Tirol mit eingebunden. Die ganze Anlage ist im Passivhausstandard errichtet worden und erfüllte die Vorgaben der Wohnbauförderung. Sonnenkollektoren wurden am Dach für die Warmwasserbereitung und als Unterstützung für die Heizanlage installiert. Projektleiter war DI Robert Kirchler von der IIG, das Baumanagement besorgte Ing. Stefan Pammer, ebenfalls von der IIG.

 

Für weitere Auskünfte:
Innsbrucker Immobilien GmbH
6020 Innsbruck, Rossaugasse 4
Geschäftsführer Ing. Dr. Franz Danler, LL.M, MBA
Tel.: +43 512 4004215
Mail: f.danler@iig.at