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Freuen sich über die Übergabe des Sicherheitsschecks: Matthias Pöschl, WK-Bezirksstellenleiter Innsbruck-Stadt, Martin Kirchler, Stadtpolizeikommandant, Stefan Gleinser, Breakfast Club, Christine Oppitz-Plörer, Bürgermeisterin Stadt Innsbruck und Karl Ischia, WK-Bezirksobmann.
Freuen sich über die Übergabe des Sicherheitsschecks: Matthias Pöschl, WK-Bezirksstellenleiter Innsbruck-Stadt, Martin Kirchler, Stadtpolizeikommandant, Stefan Gleinser, Breakfast Club, Christine Oppitz-Plörer, Bürgermeisterin Stadt Innsbruck und Karl Ischia, WK-Bezirksobmann.

Erfolgreiches Präventionsprojekt: Übergabe der Sicherheitsschecks

Zum Abschluss des von Wirtschaftskammer, Stadt Innsbruck und Stadtpolizeikommando Innsbruck initiierten Präventionsprojektes „Schlechte Geschäfte für Einbrecher“ wurden Sicherheitsschecks in Gesamthöhe von 10.000 Euro an Unternehmer verlost.

Die Zunahme an Einbrüchen in Innsbrucker Gewerbeobjekte – Geschäftslokale sowie Gastronomiebetriebe – hat die Wirtschaftskammer, die Stadt Innsbruck und das Stadtpolizeikommando Innsbruck vor rund eineinhalb Jahren dazu bewogen, das Präventionsprojekt „Schlechte Geschäfte für Einbrecher“ ins Leben zu rufen.

 

„Der Bezirksstelle Innsbruck war dieses präventive Sicherheitsprojekt ein besonderes Anliegen. Sachschäden, die bei Einbrüchen oft entstehen, sind meist wesentlich höher als die beim Diebstahl erbeutete Summe. Schon mit kleinen Maßnahmen können Einbrecher abgeschreckt und Schäden vorgebeugt werden“, so Bezirksobmann Karl Ischia.

 

Fachkundige Beratung für die Unternehmer im Hinblick auf Sicherheitsschutz stand dabei genauso im Vordergrund, wie eine Intensivierung der Überwachung gewerblicher Objekte, vor allem in den wärmeren Jahreszeiten zwischen Mitternacht und den frühen Morgenstunden. Von 150 angefragten Betrieben nahmen 146 die Beratung gerne an, um auf technische Schwachstellen ihres Betriebes hingewiesen zu werden. „Wurden im Jahr 2014 noch 300 Einbrüche auf Geschäfte, Firmen und Gastrobetriebe verzeichnet, waren es 2015 nur noch 200 und im Jahr 2016 stehen wir derzeit bei 160 Einbrüchen. Im Vergleich zu 2014 ist also ein deutlicher Rückgang zu erkennen“, erklärt Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler.

 

Alle Unternehmer, die während des Projektzeitraumes im vergangenen Jahr Sicherheitsmaßnahmen in ihrem Betrieb durchführten, hatten die Möglichkeit im Rahmen des Projektes Sicherheitsschecks zu gewinnen. Zu den glücklichen Gewinnern zählte auch Stefan Gleinser vom Breakfast Club in Innsbruck, der die Beratung als große Hilfe ansah und nun einige neue Sicherheitsvorkehrungen – u.a. Kameras bei der Hintertür und im Keller – getroffen hat. (WKT)