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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (l.), Stadtrat Andreas Wanker und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.) überreichten den neuen MieterInnen die Schlüssel.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (l.), Stadtrat Andreas Wanker und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.) überreichten den neuen MieterInnen die Schlüssel.

Ein Tag im Zeichen des Wohnbaus

Wohnungen in der Roseggerstraße 27 übergeben und die Firstfeier in der Amraser Straße 115a, b feierlich begangen

Die Schaffung von leistbarem Wohnbau ist ein Ziel, das die Innsbrucker Stadtregierung laufend verfolgt. Die Übergabe der Wohnanlage in der Roseggerstraße 27 mit insgesamt 25 Wohnungen sowie die Firstfeier bei der Wohnanlage in der Amraser Straße 115a, b sind weitere Beispiele dafür.

„Ein Dach über dem Kopf ist ein Grundbedürfnis des Menschens. Wir haben uns in unserem Regierungsübereinkommen darauf geeinigt, leistbaren Wohnraum für alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu schaffen. Aktuell betreiben wir die größte Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Neubau in der Roseggerstraße harmoniert mit Umgebung

Das neue Gebäude wurde von dem Architekturbüro Teamk2 (DI Dietmar Ewerz und DI Martin Gamper) aus Innsbruck geplant und harmoniert bestens mit der Umgebung. Während im ehemaligen Gebäude lediglich zwölf Wohnungen mit einer Maximalgröße von rund 55 Quadratmetern waren, bieten die neuen Räumlichkeiten mehr Platz: „Es wurden 25 Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen errichtet. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf Familienfreundlichkeit gelegt. So wurden zum Beispiel eigene Räume für die Unterbringung von Fahrrädern und Kinderwägen eingeplant“, geht Wohnungsstadtrat Andreas Wanker auf den Neubau in der Roseggerstraße ein.

Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz zeigt sich ebenfalls von dem Neubau überzeugt: „Durch die Neuerrichtung ist es gelungen, auf demselben Platz mehr Wohnraum zu schaffen. Innsbruck ist aufgrund der geografischen Lage in jener Situation, dass zusätzliche Wohnfläche vor allem durch höhere Bauten ermöglicht werden kann. Gleichzeitig wird stets Wert darauf gelegt, dass neue Bauwerke in das Umfeld passen – dies ist hier absolut der Fall.“

Das ehemalige Gebäude in der Roseggerstraße wurde abgerissen. Dr. Franz Danler, Geschäftsführer der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG), erläutert diesbezüglich: „Eine Sanierung des Altbestandes wäre sowohl aus technischen als auch aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll gewesen. Mit der durchschnittlichen Miete von  7,25 Euro pro Quadratmeter inklusive Betriebskosten, Heizkosten, Warmwasser, einem Tiefgaragenstellplatz und der Umsatzsteuer kann die IIG sehr attraktive Wohnungen zu einem sehr günstigen Preis anbieten. Eine 50 Quadratmeter-Wohnung kostet damit gerundet 360 Euro pro Monat.“

Positiver Beitrag für die Umwelt

Bei der Planung des Projekts wurde auf die Umwelt Rücksicht genommen: Die Wohnanlage wurde im Passivhausstandard errichtet. Eine grundwasserbetriebene Wärmepumpe versorgt das gesamte Gebäude mit der erforderlichen Wärmeenergie für Heizung und Warmwasser. Zusätzlich sind Sonnenkollektoren am Dach für die Warmwasseraufbereitung und als Unterstützung für die Heizung angebracht. Die Vorgaben für die Wohnbauförderung werden erfüllt.

Die Kosten für die Errichtung der Anlage mit 25 Wohnungen betrugen rund 3,65 Millionen Euro. Die Vergabe der Wohnungen erfolgt über das Wohnungservice der Stadt Innsbruck.

Ein Firstbaum in der Amraser Straße

Bis zum Jahr 2012 befand sich am Grundstück Amraser Straße 115 a, b die Straßenbahnhaltestelle mit der ehemaligen Umkehrschleife. Mit der Verlegung dieser Haltestelle als „Kopfbahnhof“ in die Philippine-Welser-Straße wurde das Grundstück für eine entsprechende Wohnbebauung durch die IIG frei. Im Rahmen eines geladenen Architekturwettbewerbes wurde aus acht eingereichten Projekten der Entwurf der Architekten DI Florian Lutz und DI Daniela Amann aus Innsbruck einstimmig zum Siegerprojekt gewählt. Am 18. April 2016 fand der Spatenstich statt, heute die Firstfeier.

„Am Entwurf des Architektenteams Lutz/Amann lobte die Jury besonders die großzügige Öffnung aller Wohneinheiten nach Südosten zur parkartigen Friedhofsanlage mit breiten, gut nutzbaren Balkonzonen. Zusätzlich wurde der gute Grundrisszuschnitt mit ausgewogenen Proportionen sowie der zentrale Erschließungskern als besonders positiv bewertet“, sind sich die VertreterInnen der Stadtregierung einig.

Auch bei diesem Projekt zeigte sich die IIG als wichtiger Partner der Stadt Innsbruck, wenn es um die Realisierung von Wohnbauprojekten geht. So konnte zum Beispiel ein gutes Einvernehmen mit der benachbarten EigentümerInnengemeinschaft erzielt werden, um eine gemeinsame Tiefgaragen-Zufahrt zu verwirklichen.

Zahlen, Daten, Fakten

Die gesamte Wohnnutzfläche beträgt ca. 2.000 Quadratmeter. In der fünfgeschossigen Wohnanlage entstehen 27 Mietwohnungen. Es werden 2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen mit vorgelagerten Balkonen gebaut.

In der Tiefgarage sind 27 Autoabstellplätze und entsprechende Nebenräume vorgesehen. Die Tiefgaragenzufahrt stellt eine Besonderheit dar: Eine gemeinsame Abfahrtsrampe mit dem Haus Philippine-Welser-Straße 12 wird errichtet. Dies kommt der Freiraumgestaltung zugute.

Die Baufertigstellung erfolgt voraussichtlich im Juni 2017. Die Gesamtbaukosten liegen bei rund 4,7 Mio. Euro. Die Wohnanlage wird gemäß den Richtlinien der Wohnbauförderung errichtet. Die Vergabe der Einheiten erfolgt durch das Wohnungsservice der Stadt Innsbruck. (KR/DH)

Bei der Firstfeier der Wohnanlage in der Amraser Straße 115a, b waren Gemeinderat Lucas Krackl, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Architekt Florian Lutz (hinten), Architektin Daniela Amann, IIG-Geschäftsführer Franz Danler, Stadtrat Andreas Wanker, Walter Mühlecker (Baufirma Swietelsky, v.l.) anwesend.
Bei der Firstfeier der Wohnanlage in der Amraser Straße 115a, b waren Gemeinderat Lucas Krackl, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Architekt Florian Lutz (hinten), Architektin Daniela Amann, IIG-Geschäftsführer Franz Danler, Stadtrat Andreas Wanker, Walter Mühlecker (Baufirma Swietelsky, v.l.) anwesend.