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Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider, IVB-Geschäftsführer Martin Baltes, IIG-Geschäftsführer Franz Danler, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und IVB-Projektleiter Harald Muhrer (v.l.) machten sich vor Ort ein Bild von der Baustelle.
Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider, IVB-Geschäftsführer Martin Baltes, IIG-Geschäftsführer Franz Danler, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und IVB-Projektleiter Harald Muhrer (v.l.) machten sich vor Ort ein Bild von der Baustelle.

Remise II für Straßen- und Regionalbahn entsteht

Stadt und IVB schaffen Platz für 27 neue Straßenbahnzüge.

Die Umsetzung des derzeit größten Infrastrukturprojekts neben dem Brenner Basistunnel schreitet zügig voran: Für die Straßen- und Regionalbahn benötigt es nicht nur Schienen, sondern natürlich auch Züge, die zukünftig durch Innsbruck fahren. Diese Garnituren benötigen wiederum in der betriebsfreien Zeit einen Garagenplatz nahe beim Gelände der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) in der Pastorstraße. „Deshalb bauen wir eine neue Remise, in der 27 der neuen Straßenbahngarnituren Platz haben. Für das gesamte Straßen- und Regionalbahnprojekt sind Investitionen von 400 Millionen Euro eingeplant. Mit der fortlaufenden Umsetzung des Projektes wird die moderne und komfortable Mobilität ausgebaut“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer am Freitag bei der Baustellenbesichtigung. Die Fertigstellung der neuen Remise ist für Ende 2017 geplant. Anfang 2018 wird der erste Straßenbahnzug dann angeliefert.

Synergien werden genutzt

„Für die Standortfindung wurden mehrere Untersuchungen durchgeführt, der Platz zeichnet sich durch seine Nähe zum zentralen Betriebsgelände der IVB aus“, erklärte Oppitz-Plörer. Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider stimmt ihr zu: „Mit der Wahl dieses Standorts können Synergien bestmöglich genutzt werden, die Anbindung an das zentrale Betriebsgelände erfordert nur verhältnismäßig kurze Wege.“ Für den Neubau wurde ein bestehendes Logistikgebäude bis auf die Kellerdecke abgetragen, der bisherige Keller wird zukünftig für Lagerzwecke genutzt.

Zufahrt über Duilestraße

Die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) übernimmt das Projektmanagement und die örtliche Bauaufsicht. „Der Hauptzugang bzw. die Einfahrt wird vom Kreuzungsbereich Pastorstraße/Duilestraße aus erfolgen. In Bezug auf die architektonische Gestaltung der stützenfreien Halle wurde ein ellipsenförmiger, auf einem Sockel schwebender und dynamisch wirkender Baukörper von Architekt Werner Thönig geplant“, beschrieben IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler und IVB-Geschäftsführer DI Martin Baltes den Neubau.

Das Gebäude hat rund 5.200 Quadratmeter überbaute Fläche, der Bestandskeller bietet zudem 1.750 Quadratmeter Platz. Das Budget für die Remise II beträgt insgesamt 17,3 Millionen Euro. (SAKU)