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Stadt stellt Räumlichkeiten für Flüchtlingsbetreuung zur Verfügung

Schlüsselübergabe an Verein „RefugeesHelp“ erfolgte am Weltflüchtlingstag

Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag. Genau an diesem setzte die Stadt Innsbruck eine weitere Grundlage für funktionierende Integration. Der Verein „RefugeesHelp“ bekommt für das Projekt „RefugeesLearn“, bei dem Ehrenamtliche mit Flüchtlingen Deutsch lernen, bis auf weiteres kostenlose Räumlichkeiten in der Fallmerayerstraße zur Verfügung gestellt.

„Die heutige Schlüsselübergabe war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Um sich gut integrieren zu können und für ein gutes Zusammenleben in Innsbruck, sind Sprachkenntnisse äußerst wichtig. Ich möchte mich an dieser Stelle sowohl bei den Projektverantwortlichen als auch bei den vielen Freiwilligen bedanken, die durch ihr Engagement zu einer gelungenen Integration von Flüchtlingen beitragen. Für die ehrenamtliche Koordination der Freiwilligenarbeit in Innsbruck gebührt zudem Dr. Markus Jochum ein herzliches Dankeschön. Insgesamt engagieren sich über 500 Freiwillige in Innsbruck in der Flüchtlingsbetreuung“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Amtsführender Stadtrat für Flüchtlingswesen Franz X. Gruber ergänzt: „Mit dieser Initiative geht die Stadt Innsbruck ihren Weg konsequent weiter. Nach dem Betreuungs- und Sicherheitspaket mit dem Land Tirol werden nun der Schwerpunkt auf die Vermittlung der deutschen Sprache und unserer Werte gelegt. Jenen Menschen, die bei uns aufgrund des Asylrechtes bleiben können, werden damit Chancen und Regeln des Miteinanders in unserer Stadt vermittelt.“

150 Ehrenamtliche für 500 Flüchtlinge

Insgesamt organisieren die Verantwortlichen Kurse für 60 Gruppen, die sich zwei Mal pro Woche treffen. Die Kurse finden von Montag bis Samstag statt. Pläne für einen Angebotsausbau gibt es bereits: Nach der Übersiedlung von den ehemaligen Räumlichkeiten in der Salurnerstraße wollen die „RefugeesLearn“-Verantwortlichen neben einem Sprachencafé auch einen Frauentreff mit Kinderbetreuung anbieten.

Möglich ist die Umsetzung des Angebots für die rund 500 betreuten Flüchtlinge nur durch die Mitarbeit von rund 150 Ehrenamtlichen. Ziel des Projekts ist es, dass „RefugeesLearn“ in der Fallmerayerstraße zum Ankerpunkt für alle geflüchteten Menschen in Innsbruck und Umgebung wird. (DH)