Logo Innsbruck informiert

Innsbrucker Parkraumkonzept geht mit 09. November in die finale Phase

Eineinhalb Jahre nach dem Startschuss für das neue Innsbrucker Parkraumkonzept ist dieses nun ab 09. November vollständig umgesetzt. Im letzten Schritt wird mit Einführung der Zonen P2, Q2, N2 der noch verbleibende Rest von Pradl und Amras umgestellt. 

Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider sieht in dem neuen Parkraumkonzept erhebliche Vorteile für die Innsbrucker Bevölkerung: „Mit diesem Mammutprojekt konnten wir über gut eineinhalb Jahre die Situation der Anrainerinnen und Anrainer in den betroffenen Zonen kontinuierlich verbessern – die neue Regelung erleichtert die Stellplatzsuche um ein Vielfaches.“ 

Die letzte Phase im Detail

Mit der letzten Umstellung ab 09. November wird im Südosten der Stadt umgestellt – genauer gesagt im Rest von Pradl und Amras (zwischen Südring und Autobahn): Die Zonen P, Q und N werden erweitert um den Bereich südlich des Südrings (P2, Q2, N2), hier werden gebührenpflichtige Parkstraßen eingeführt. 

Während die zukünftigen Zonen P2 und Q2 derselben Regelung unterliegen wie andere Innsbrucker Parkstraßen, in denen das Parken werktags von Montag bis Freitag von jeweils 09:00-19:00 Uhr gebührenpflichtig ist, stellt die gesamte Zone N beim Tivoli eine Besonderheit dar – denn hier muss täglich, an 365 Tagen im Jahr, von 09:00 bis 19:00 Uhr eingeworfen werden. Tariflich gelten aber in allen diesen Zonen dieselben Gebühren: Pro halber Stunde sind generell 70 Cent einzuwerfen, der Tagestarif für Parkstraßen beträgt 7,00 Euro. 

Parkraumreform seit Mai 2014

Im Mai 2014 fand der Auftakt zur umfassenden Parkraumreform in Innsbruck statt. Ausgehend von der Innenstadt wurden die Änderungen seitdem Schritt für Schritt in den Innsbrucker Stadtteilen Hötting-West, Höttinger Au, Wilten, Pradl, Reichenau und Saggen umgesetzt. In einem letzten Schritt wurden im Südosten der Stadt die Zonen in Pradl und Amras noch um den Bereich zwischen Südring und Autobahn ergänzt. 

Jährliche Evaluierung

Kleinere Änderungen an der Parkraumregelung können im Zuge der jährlichen Evaluierung dennoch anfallen, da die umgesetzten Maßnahmen jeweils ein Jahr nach Einführung von den ExpertInnen der Stadt evaluiert werden. 

Die erste Evaluierung dazu fand bereits im Sommer 2015 – also ein Jahr nach Einführung der ersten Zonen in der Innenstadt – statt. Im selben Zug wurden heuer auch jene alten Parkzonen, die zum Teil noch aus den 90er Jahren stammen und heute vielfach nicht mehr zeitgemäß sind, überprüft. Neben der Präzisierung bereits bestehender Zonen und inhaltlichen Richtigstellungen im Verordnungstext sind folgende Anpassungen besonders hervorzuheben: 

Parkraumbeilage Neu

parkraum_beilage_1510_print_neu.pdf   (850 KB)

Anpassung der Bewirtschaftungszeiten

In der Karl-Kapferer-Straße und der Siebererstraße befand sich eine Kurzparkzone mit einer Höchstparkdauer von 90 Minuten, in welcher von Montag bis Freitag (werktags) von 09:00-21:00 Uhr sowie am Samstag von 09:00-13:00 Uhr eingeworfen werden musste. Aufgrund der positiven Stellplatzbilanz seit der Umsetzung wurde nun wieder die ursprüngliche Regelung eingeführt, die vor Einführung des neuen Parkraumkonzepts in Kraft war. Diese beschränkt sich auf den Zeitraum von Montag bis Freitag von 09:00-19:00 Uhr mit einer maximalen Höchstparkdauer von 180 Minuten. 

In Wilten-West hingegen wurde ein Teil der bestehenden Parkzone D auf Grund der angespannten Stellplatzbilanz in die Kurzparkzone C und somit in die „90-Minuten/21:00 Uhr-Regelung“ integriert. Dies betrifft das Gebiet, welches von den Straßenzügen Maximilianstraße – Speckbacherstraße – Müllerstraße – Andreas-Hofer-Straße – Egger-Lienz-Straße – Fritz-Pregl-Straße – Schöpfstraße und Peter-Mayr-Straße umschlossen ist (einschließlich dieser Straßen selbst): Hier wird nun wieder im Zeitraum von Montag bis Freitag (werktags) von 09:00-21:00 Uhr sowie am Samstag von 09:00-13:00 Uhr abgerechnet. (KR)