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Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider präsentierte heute die geplanten Maßnahmen, die aufgrund der Evaluierung des Parkraumkonzepts umgesetzt werden sollen.
Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider präsentierte heute die geplanten Maßnahmen, die aufgrund der Evaluierung des Parkraumkonzepts umgesetzt werden sollen.

Parkraumkonzept evaluiert: Maßnahmen folgen

Anpassung von Zonen und Bewirtschaftungszeiten, Sonderregelung für Zone Hötting

Seit vergangenem Jahr wird in Innsbrucks Stadtteilen das neue Parkraumkonzept Schritt für Schritt umgesetzt.Jeweils ein Jahr nach Einführung der Maßnahmen werden diese von den ExpertInnen der Stadt evaluiert. Auf Grund von Wünschen und Anregungen aus der Bevölkerung sind nun einige Änderungsmaßnahmen am Konzept vorgesehen, welche Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider heute im Detail vorstellte.

„Die jährliche Evaluierung ist ein sinnvolles Instrument, um das Parkraumkonzept nachträglich zu optimieren. Angepasst an die jeweilige Stellplatzbilanz in einem Stadtteil kann so die Auslastung der Parkplätze reguliert werden, was wiederum eine erhebliche Erleichterung der Parkplatzsuche für die Anrainerinnen und Anrainer mit sich bringt“, erläutert die ressortzuständige Vizebürgermeisterin.

Gemeinsam mit der Evaluierung des letzten Jahres wurden auch jene alten Parkzonen, die zum Teil noch aus den 90er Jahren stammen, überprüft. Viele davon sind heute nicht mehr zeitgemäß, daher fiel die diesjährige Evaluierung dementsprechend umfangreich aus. Neben der Präzisierung bereits bestehender Zonen und inhaltlichen Richtigstellungen im Verordnungstext sind folgende geplante Maßnahmen besonders hervorzuheben:

Anpassung der Bewirtschaftungszeiten

In der Karl-Kapferer-Straße und der Siebererstraße befindet sich derzeit eine Kurzparkzone mit einer Höchstparkdauer von 90 Minuten, in welcher von Montag bis Freitag (werktags) von 09:00-21:00 Uhr sowie am Samstag von 09:00-13:00 Uhr eingeworfen werden muss. Aufgrund der positiven Stellplatzbilanz seit der Umsetzung ist nun beabsichtigt, wieder auf die ursprüngliche Regelung zurückzukehren, welche vor Einführung des neuen Parkraumkonzepts in Kraft war. Diese beschränkt sich auf den Zeitraum von Montag bis Freitag von 09:00-19:00 Uhr mit einer maximalen Höchstparkdauer von 180 Minuten.

In Wilten-West hingegen wird ein Teil der bestehenden Parkzone D auf Grund der angespannten Stellplatzbilanz in die Kurzparkzone C und somit in die „90-Minuten/21:00 Uhr-Regelung“ integriert. Dies betrifft das Gebiet, welches von den Straßenzügen Maximilianstraße – Speckbacherstraße – Müllerstraße – Andreas-Hofer-Straße – Egger-Lienz-Straße – Fritz-Pregl-Straße – Schöpfstraße und Peter-Mayr-Straße umschlossen ist (einschließlich dieser Straßen selbst): Hier wird künftig im Zeitraum von Montag bis Freitag (werktags) von 09:00-21:00 Uhr sowie am Samstag von 09:00-13:00 Uhr abgerechnet.

Sonderregelung Hötting (Kurzparkzone 21)

Die Zone 21 in Hötting wird derzeit als Kurzparkzone geführt, im Zuge des neuen Parkraumkonzepts war dort eine Parkstraßenregelung ohne zeitliche Begrenzung angedacht. In Form einer Bürgerinitiative regte sich jedoch massiver Widerstand gegen die Einführung von zeitlich unbegrenztem Parken. Es wird befürchtet, dass die neue Regelung zu massiven Verparkungen führt, welche erhebliche Nachteile für die dortige Wohnbevölkerung mit sich bringen. Daher wurde im Zuge der Evaluierung beschlossen, dieses Gebiet weiterhin als Kurzparkzone mit einer Höchstdauer von 180 Minuten zu belassen. Lediglich der Bereich der Schneeburggasse zwischen Speckweg und Hocheggweg wird ausgegliedert und in die Parkstraßenzone T integriert, welche am 31. August in Kraft tritt.

Der Stadtsenat gab in seiner letzten Sitzung am 08. Juli bereits grünes Licht für die Änderungen, über die finale Umsetzung entscheidet nun der Gemeinderat. (KS)