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Parkraumkonzept geht in finale Phase

Letzte Umstellung erfolgt im November, Evaluierungen werden umgesetzt

Im Mai 2014 fiel der Startschuss zur umfassenden Parkraumreform in Innsbruck. Seitdem wurden die Änderungen Schritt für Schritt umgesetzt. Nun geht das Parkraumkonzept in die finale Phase. Bis November 2015 ist die Umstellung vollständig erfolgt. Die letzten beiden Phasen betreffen einerseits den Stadtteil Hötting-West/Allerheiligen (nördlich der Kranebitter Allee) und Teile von Wilten (Bergisel), wo die neue Regelung mit 31. August in Kraft tritt. Als letztes wird am 09. November im Südosten der Stadt der Rest von Pradl und Amras (zwischen Südring und Autobahn) umgestellt. Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider resümiert: „Das neue Parkraumkonzept kann zurecht als Mammut-Projekt bezeichnet werden: In insgesamt eineinhalb Jahren haben wir die Parkregelung im Großteil des Innsbrucker Stadtgebiets umgestellt, was sich bezahlt macht: Besonders für die Anrainerinnen und Anrainer in den betroffenen Stadtteilen hat sich die Parkplatzsuche erheblich verbessert.“

Die beiden letzten Phasen

Ab 31. August wird die Zone U im Stadtteil Hötting-West/Allerheiligen vergrößert und die Zone T neu eingeführt. Auch die Zonen L und M in Wilten werden um den Bereich südlich des Westbahnhofs (L2) und den Bergisel (M2) erweitert: In allen Zonen werden gebührenpflichtige Parkstraßen eingeführt.

Die letzte Phase tritt mit 09. November in Kraft und umfasst die Erweiterung der Zonen P, Q und N um den Bereich südlich des Südrings (P2, Q2, N2). Auch hier werden gebührenpflichtige Parkstraßen eingeführt. Die gesamte Zone N beim Tivoli stellt eine Besonderheit dar, da hier auch am Wochenende Parkgebühren anfallen.

Beilage "Parkraum" (01. Oktober 2015)

parkraum_beilage_1510_print_neu.pdf   (850 KB)

Ergebnisse der jährlichen Evaluierung

Jeweils ein Jahr nach Einführung der Maßnahmen werden diese von den ExpertInnen der Stadt evaluiert. Gemeinsam mit der Evaluierung des letzten Jahres wurden auch jene alten Parkzonen, die zum Teil noch aus den 90er Jahren stammen, überprüft. Viele davon sind heute nicht mehr zeitgemäß, daher fiel die diesjährige Evaluierung dementsprechend umfangreich aus. Neben der Präzisierung bereits bestehender Zonen und inhaltlichen Richtigstellungen im Verordnungstext sind folgende Maßnahmen besonders hervorzuheben:

Anpassung der Bewirtschaftungszeiten

In der Karl-Kapferer-Straße und der Siebererstraße befindet sich derzeit eine Kurzparkzone mit einer Höchstparkdauer von 90 Minuten, in welcher von Montag bis Freitag (werktags) von 09:00-21:00 Uhr sowie am Samstag von 09:00-13:00 Uhr eingeworfen werden muss. Aufgrund der positiven Stellplatzbilanz seit der Umsetzung ist nun beabsichtigt, wieder auf die ursprüngliche Regelung zurückzukehren, welche vor Einführung des neuen Parkraumkonzepts in Kraft war. Diese beschränkt sich auf den Zeitraum von Montag bis Freitag von 09:00-19:00 Uhr mit einer maximalen Höchstparkdauer von 180 Minuten.

In Wilten-West hingegen wird ein Teil der bestehenden Parkzone D auf Grund der angespannten Stellplatzbilanz in die Kurzparkzone C und somit in die „90-Minuten/21:00 Uhr-Regelung“ integriert. Dies betrifft das Gebiet, welches von den Straßenzügen Maximilianstraße – Speckbacherstraße – Müllerstraße – Andreas-Hofer-Straße – Egger-Lienz-Straße – Fritz-Pregl-Straße – Schöpfstraße und Peter-Mayr-Straße umschlossen ist (einschließlich dieser Straßen selbst): Hier wird künftig im Zeitraum von Montag bis Freitag (werktags) von 09:00-21:00 Uhr sowie am Samstag von 09:00-13:00 Uhr abgerechnet.

Der Stadtsenat gab grünes Licht für die Änderungen, über die finale Umsetzung stimmte der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause am 16. Juli positiv ab. (KS)

Aktueller Stand Gebührenbereiche und Handyparken (31.08.15)

gebuehrenbereiche-fuer-pzg-und-handyparken-ab-31-08-2015.pdf   (1416 KB)