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Die Umbrüggler Alm wurde gewürdigt.
Die Umbrüggler Alm wurde gewürdigt.

Innsbrucker Städtebau ausgezeichnet

Umbrüggler Alm überzeugte bei der Auszeichnung des Landes Tirol für „Neues Bauen 2016“

Die Tiroler Landeshauptstadt überzeugt mit einer langen Tradition an Baukultur. Dass diese laufend fortgesetzt wird, zeigte sich beispielsweise bei der Auszeichnung für „Neues Bauen“ des Landes Tirol: Mit der Umbrüggler Alm von den beiden Vorarlberger Architekten Elmar Ludescher und Philip Lutz erhielt die jüngste der sechs städtischen Almen eine Anerkennung des Landes. Das „bilding“, die Kunst- und Architekturakademie für Kinder und Jugendliche im Rapoldipark, wurde sogar mit einer der beiden vergebenen Auszeichnungen geadelt. Die Stadt Innsbruck unterstützt dieses Projekt. Insgesamt wurden bei der Verleihung Mitte der Woche zwei Auszeichnungen, vier Anerkennungen und vier lobende Erwähnungen vergeben. Eingereicht wurden 70 Projekte, von denen die Jury 24 zur genauen Besichtigung nominierte. Unter diesen befanden sich insgesamt sechs Projekte, die von der Stadt Innsbruck errichtet bzw. unterstützt wurden und werden.

„Baukultur wird in Innsbruck groß geschrieben. Seit der Amtszeit von Altbürgermeister Herwig van Staa wird verstärkt ein Augenmerk auf Bau- und Wettbewerbskultur in der Stadt gelegt. Die Umbrüggler Alm ist ein weiteres Juwel in Innsbrucks facettenreicher Architekturlandschaft“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Funktionierende Zusammenarbeit

Im März 2013 beschloss der Gemeinderat die Einrichtung des Innsbrucker Gestaltungsbeirats (IGB). Dieser beurteilt Projekte hinsichtlich Architektur, Stadtgestaltung, Städtebau und Stadtentwicklung. „Der IGB arbeitet eng mit der Stadtplanung zusammen. Die Auszeichnungen sind unter anderem Früchte dieser Kooperation“, erläuterte Stadtrat Mag. Gerhard Fritz.

Zur Umbrüggler Alm

Die Umbrüggler Alm wurde im November des vergangenen Jahres feierlich eröffnet und dient seit diesem Zeitpunkt als weiteres Aushängeschild Innsbrucks alpin-urbanen Marke. Die Alm überzeugt durch ökologische Nachhaltigkeit und Funktionalität: Die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen aus regionalen Quellen oder die Stückholzheizung sind nur zwei Beispiele dafür.

Die Alm wurde zum Teil in Holzbauweise errichtet. Das Dach und die Außenwände sind vollständig mit Lärchenschindeln gedeckt. Die Decken, Wände und Böden der Innenräume sind mit Weißtanne verkleidet. Die Wand um den Kamin wurde mit Höttinger Breccie getäfelt. (DH)