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IKB-Vorstandsdirektor Thomas Gasser, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, IKB-Vorstandsvorsitzender Harald Schneider, Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider und IKB Vorstandsdirektor Helmuth Müller (v.l.) führten den Spatenstich aus.
IKB-Vorstandsdirektor Thomas Gasser, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, IKB-Vorstandsvorsitzender Harald Schneider, Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider und IKB Vorstandsdirektor Helmuth Müller (v.l.) führten den Spatenstich aus.

IKB-Biomassekraftwerk erzeugt Strom und heizt Hallenbad O-Dorf

Innsbrucks neuestes Sinfonia-Projekt hat gestartet.

Die Innsbrucker Kommunalbetriebe errichten am Areal der Kläranlage ein Biomassekraftwerk. Diese innovative Anlage erzeugt aus Holz elektrischen Strom und Wärme. Der Strom wird als Ökoenergie ins Netz eingespeist. Die Wärme heizt das Hallenbad O-Dorf und das neue Seerestaurant Baggersee. Zum Spatenstich dieses Projektes im Rahmen der europäischen Energieeffizienz-Initiative SINFONIA trafen sich Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider und Vertreter der IKB mit Vorstandsvorsitzendem DI Harald Schneider und seinen Vorstandskollegen DI Helmuth Müller und DI Thomas Gasser.

Pionierhaftes Innsbruck

„Innsbruck wird damit noch mehr energieeffizienter“, ist Oppitz-Plörer von der neuen Anlage angetan: „Damit ist ein weiterer Schritt zur Smart City gemacht, in der Energie ganz im Sinne des EU-Projektes SINFONIA intelligent eingesetzt und CO2 gespart wird.“ Innsbruck zählt ja mit Bozen zu den Pionierstädten, deren konkrete Erfahrungen zur Steigerung der Lebensqualität dann von anderen Großkommunen in ganz Europa übernommen werden sollen. Überdies schaffe SINFONIA eine beachtliche Wertschöpfung, ganz abgesehen vom Renommee für Innsbruck, auf europäischer Ebene ganz vorne mitzuspielen, betonte die Bürgermeisterin. Sie dankte der IKB, hier immer wieder Partner und Zugpferd zu sein.

Experte für innovative Kommunalwirtschaft

Schneider hob die Umsetzungsstärke der IKB hervor: „Wir haben nicht nur Ideen und Konzepte, sondern verwirklichen diese auch erfolgreich.“ Das Biomassekraftwerk setze das Unternehmensprofil der IKB vollinhaltlich um: „Wir sind solider Qualitätsanbieter, Experte für innovative Kommunalwirtschaft und Vorbild für ökologisches Handeln.“ Vor allem verstehe sich die IKB als Partner und Teil des Lebensraumes „Stadt“ – die Balance von Ökonomie, Ökologie und Sozialem werde am Areal der Kläranlage künftig optimal verwirklicht.

Vom Klärwerk zum Kraftwerk

Vorstandsdirektor Thomas Gasser betonte, dass die IKB seit Jahren auf erneuerbare Energien setzt, und hielt fest: „Mit dem neuen Biomassekraftwerk wird mit einer am MCI entwickelten Technologie eine weitere Energiequelle in den Erzeugungsmix der IKB integriert.“ Vorstandsdirektor Helmuth Müller erläuterte das Gesamtpaket „Energienutzung Kläranlage“ im Detail: Schon 2011 wurde mit der Inbetriebnahme der Bioabfallaufbereitungsanlage die umfassende Nutzung der Energiepotentiale am Klärwerk eingeleitet. 2015 wurde das Faulgas-Blockheizkraftwerk erneuert. Nun kommt das Biomassekraftwerk hinzu, in dem aus Hackschnitzeln energiereiches Holzgas gewonnen wird. Dieses erzeugt im integrierten Blockheizkraftwerk Strom und Wärme. Die elektrische Energie fließt ins Klärwerk und das allgemeine IKB-Netz, die Wärme wird in das Hallenbad O-Dorf und das neue Seerestaurant Baggersee geliefert. Komplettiert wird das ganze System mit einer Photovoltaikanlage beim Hallenbad und auf dem Dach des neuen Biomassekraftwerks. „Mit dem aus dem Klärwerk gelieferten Strom können 500 Haushalte und mit der Wärme 300 Einfamilienhäuser versorgt werden“, freut sich Müller. (Platzer Media)