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Gemeinsam mit Bereichsleiterin der ISD Christine Kurz (3. v. l.) und Stefan Hetzenauer vom Wohnheim O3 (r.) überreichte Hildegard Schranz (2. v. l.) mehr als 80 Kraken an Stationsleiterin Heidi Köll (l.).
Gemeinsam mit Bereichsleiterin der ISD Christine Kurz (3. v. l.) und Stefan Hetzenauer vom Wohnheim O3 (r.) überreichte Hildegard Schranz (2. v. l.) mehr als 80 Kraken an Stationsleiterin Heidi Köll (l.).

Häkeln für den guten Zweck

Kraken sorgen für Geborgenheit

Dem Aufruf der „tirol kliniken“ folgend startete Frau Hildegard Schranz, Bewohnerin der Seniorenwohnanlage „OIII“ der Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) eine Initiative zum Häkeln von Kraken für die Frühchenstation. Vier engagierte Damen der Wohnanlage investierten viel Zeit und Engagement in das Projekt und konnten eine beträchtliche Anzahl von Oktopussen häkeln. Einige Damen, die nicht mehr im Stande sind zu häkeln, sowie die ISD beteiligten sich am Material. Mehr als 80 Kraken konnte Hildegard Schranz vor Kurzem der Frühchenstation übergeben.

„Als Bewohnerin der Seniorenwohnanlage der ISD stehen mit so viele Möglichkeiten und Angebote zur Verfügung. Ich fühle mich wohl und geborgen und will nun in einem anderen Bereich etwas zurückgeben“, erklärte Hildegard Schranz, die an einer Krake etwa einen Nachmittag lang häkelt.

Bedarf an Tentakeln

Sinn und Zweck der gehäkelten Kraken ist die Wirkung ihrer Tentakel. Das Greifen erinnert die Säuglinge an die Nabelschnur. Dadurch können sie sich besser orientieren und beruhigen. Zudem werden sie dadurch auch davon abgehalten, an den Schläuchen zu ziehen. Die Bedeutung der Kraken geht aber noch darüber hinaus, wie Heidi Köll, Pflegeleiterin der Neonatologischen Intensivstation in Innsbruck erklärt: „Die Krankenpflege wählt einen passenden Kraken aus. Dieser begleitet das Frühchen dann bis mit nach Hause – ein kleiner Freund, der immer mit dabei ist.“ (AD)