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In Innsbruck wird das Miteinander der Generationen großgeschrieben. Beim Thema SeniorInnen greift eine Hand in die andere.
In Innsbruck wird das Miteinander der Generationen großgeschrieben. Beim Thema SeniorInnen greift eine Hand in die andere.

Innsbruck ist auch eine Stadt für SeniorInnen

Die Tiroler Landeshauptstadt ist eine lebenswerte Stadt für alle Generationen. Deshalb wird auch das Angebot für SeniorInnen laufend angepasst. Es gilt, den Bedürfnissen zwischen aktivem, vitalem Lebensstil sowie den Anforderungen an Betreuung und Pflege gerecht zu werden.

Derzeit gehören mehr als 31.400 InnsbruckerInnen der Generation 60 plus an. Das entspricht einem Anteil von 23,7 Prozent der Gesamtbevölkerung*. Immer noch eine Besonderheit sind jene, aktuell 26 Personen*, die zu den Hundertjährigen und älteren zählen. Gerne werden sie auch als Beweis dafür gesehen, dass es sich zwischen Nordkette und Patscherkofel besonders gut bis ins hohe Alter leben lässt.

„Die Innsbrucker Seniorinnen und Senioren sind geistig und körperlich besonders mobil. Um das letzte Lebensdrittel zu einem lebenswerten zu machen, werden von der Tiroler Landeshauptstadt viele Initiativen gesetzt. Das Thema Versorgungssicherheit hat hohe Priorität.“

Bürgermeister Georg Willi

Bürgermeister Georg Willi

InnsbruckerInnen altern aktiv

Wessen Wunsch ist es nicht, sich eine gewisse Unabhängigkeit bis ins hohe Alter zu erhalten? Durch eine in den vergangenen Jahren stetig gestiegene Lebenserwartung ist das Thema „Aktiv altern“ schon lange keine Utopie mehr. Die SeniorInnen von heute sind mobil und eigenständig wie nie. Innsbrucks Lage nah an der Natur unterstützt diese Lebensweise „von Natur aus“ zusätzlich. Anreize, das Leben nach der Erwerbsarbeit zu genießen, bieten unter anderem der Innsbrucker SeniorenInnenausweis für alle ab 60 Jahren sowie Ermäßigungen bei der Nutzung des öffentlichen Verkehrs. Damit gelingt es, den alpin-urbanen Lebensstil mit allen Vorzügen, die die Stadt in den Alpen bietet, zu nutzen.

Gut versorgt und vorgesorgt

Auch für jene, die sich nicht mehr selbst versorgen können, gibt es ein breites Angebot. In den Innsbrucker SeniorInnenwohnanlagen leben Menschen in eigenständigen Wohneinheiten. Die dort angebotenen Leistungen und Hilfestellungen durch eine Betreuungskraft stellen lediglich eine Unterstützung dar. Beim Umzug in ein Heim wechselt man in einen umsorgten und behüteten Lebensabend im Rahmen einer Institution. Die Tiroler Landeshauptstadt hat im Rahmen des Innsbrucker Sozialplans
und auf Basis von demografischen Daten seit Jahrzehnten dafür vorgesorgt. Im Rahmen der Innsbrucker Sozialen Dienste werden acht Wohn- und Pflegeheime geboten. Darüber hinaus ermöglicht ein breites Angebot von maßgeschneiderten mobilen Diensten SeniorInnen, ihren Lebensabend so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu verbringen.

Visionen für SeniorInnen

„Zentrales Ziel unserer Arbeit für Seniorinnen und Senioren ist Verlässlichkeit: dass die notwendige Unterstützung da ist, wenn sie gebraucht wird. Wir legen dabei Wert auf gute teilstationäre und ambulante Pflege, wir wollen neue Wohnformen ausprobieren und die pflegenden Angehörigen unterstützen sowie die besonderen Bedürfnisse junger Pflegebedürftiger berücksichtigen“, formuliert Bürgermeister Willi: „Im Bereich der Höttinger Au suchen wir einen Standort für ein weiteres Wohn- und Pflegeheim und prüfen einen Standort für die ISDHauskrankenpflege im Westen der Stadt. Alle unsere Bemühungen sollen eines bringen: Zufriedenheit der Generation 60 plus mit dem, was die Stadt Innsbruck anbietet, und eine laufende Anpassung an sich ändernde Bedürfnisse, aber auch Krankheitsbilder der älteren Generation.“ KR