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Freiwillige helfen beim Frühjahrsputz am Inn

Am 02. April findet heuer die „Inn-Ufer-Reinigung“ in Innsbruck statt.

Ein sauberes Innufer ist keine Selbstverständlichkeit. Zu verdanken ist es unter anderem zahlreichen freiwilligen HelferInnen, die sich an einer regelmäßigen Putzaktion beteiligen. Bei der großen „Inn-Ufer-Reinigung“ am 02. April, zu der die Stadt Innsbruck aufruft, haben sich bereits 250 Personen angekündigt, ihre Freizeit in den Dienst des Umwelt- und Hochwasserschutzes zu stellen. Außerdem beteiligen sich insgesamt 18 Vereinigungen. Treffpunkt ist um 08:00 Uhr im Zentralbauhof (Rossaugasse 4). Dort werden die Freiwilligen nach Sammelgebieten eingeteilt und mit nötigen Werkzeugen (Greifzangen, Sicherungsseile) und Abfallsäcken sowie Arbeitshandschuhen ausgestattet.

„Den Freiwilligen gebührt im Namen der Stadt, der Innsbrucker Bevölkerung und der Natur wirklich ein großer Dank. Es ist schön zu sehen, dass sich jährlich so viele Menschen für die Sauberkeit der Natur einsetzen“, freut sich Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider: „Gemeinsam schaffen wir mit Aktionen wie der Ufer-Reinigung mitten in der Stadt einen schönen, lebenswerten und vor allem sauberen Lebensraum.“

Ein Überblick über die Ufer-Reinigung 2016

Die österreichweite Anti-Littering-Kampagnen, wie „Reinwerfen statt wegwerfen“, gegen das unachtsame Entsorgen von Abfällen in der Natur zeigen also Wirkung. Auch heuer wird die große Umweltaktion „Inn-Ufer-Reinigung 2016“ zum 27. Mal als Teil einer österreichweiten Anti-Littering-Kampagne der Altstoff Recycling Austria AG beworben und unterstützt. Ziel der Kampagne ist unter anderem Bewusstseinsbildung: Nicht vermeidbare Abfälle sollen in richtigen Sammelbehälter entsorgt werden. Dem unachtsamen Wegwerfen von Abfällen in der Natur (Littering) wird durch die Kampagne bewusst entgegengewirkt.

Seit dem Jahr 1988 (einmal wurde ausgesetzt) wird die Reinigung des Innsbrucker Innufers mit der Unterstützung von freiwilligen HelferInnen durchgeführt. Eingeteilt in Reinigungstrupps und ausgestattet mit nötigen Werkzeugen, wie Greifzangen und Sicherungsseilen sowie Abfallsäcken und Arbeitshandschuhen, durchkämmen sie die Ufergebiete. Als Dank für den Einsatz lädt die Stadt Innsbruck nach der Aktion zum Mittagessen in der Reichenau.

Auf Initiative von Umweltreferentin Vizebürgermeisterin Pitscheider organisiert das in „Verkehrs- und Umweltmanagement“ umbenannte Referat in Zusammenarbeit mit der Tiroler Wasserwacht, Bezirksstelle Innsbruck, heuer die Reinigungsaktion. (SAKU)