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CURA-Cosmetics-Geschäftsführer Roland Kohl (r.) begrüßte im Jänner Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Univ.-Prof. Dr. Franz Pegger zur Eröffnung des Competence Centers.
CURA-Cosmetics-Geschäftsführer Roland Kohl (r.) begrüßte im Jänner Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Univ.-Prof. Dr. Franz Pegger zur Eröffnung des Competence Centers.

Cura Cosmetics: Vom Drei-Mann-Betrieb zum Erfolgsunternehmen

Internationales Kosmetikunternehmen mit Sitz in Innsbruck

Das international agierende Tiroler Kosmetikunternehmen CURA Cosmetic hat seinen Sitz in Innsbruck. Der in Arzl angesiedelte Betrieb eröffnete vor kurzem ein neues Firmengebäude, bei der Eröffnung machte sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ein Bild vor Ort. Der 75 MitarbeiterInnen starke Betrieb zeichnet sich nicht zuletzt dadurch aus, dass vierzig Prozent der leitenden Funktionen von Frauen besetzt sind. Für CURA-Cosmetics-Geschäftsführer Roland Koch bietet der Standort Innsbruck zahlreiche Vorteile, die er im Interview erläuterte.

Können Sie die Gründungsgeschichte Ihrer Firma beschreiben?

1999 habe ich gemeinsam mit einigen Kollegen die Firma CURA gegründet. Unsere Erfahrung und unser Know-how im Kosmetikbereich führten dazu, dass sich das Unternehmen relativ schnell im deutschsprachigen Raum etablieren konnte. Zahlreiche eigene Marken sowie Lizenzmarken wurden entwickelt und im Markt verankert, das internationale Netzwerk wuchs und so wurde aus dem kleinen Drei-Mann-Betrieb in den vergangenen 15 Jahren ein international agierendes, 75 MitarbeiterInnen umfassendes Erfolgs-Unternehmen.

Warum haben Sie Innsbruck als Standort gewählt?

Innsbruck ist ein idealer Wirtschaftsstandort. Die herausragenden Universitäten und Hochschulen, welche in Innsbruck angesiedelt sind, schaffen optimale Voraussetzungen für die Einstellung von qualifiziertem Personal. Außerdem bietet die Stadt die Möglichkeit für kooperative Entwicklungsprojekte und trägt damit zur Grundlage eines langfristigen Wettbewerbsvorteils bei.

Was sind die drei größten Vorteile am Firmenstandort Innsbruck?

Neben den bereits oben genannten Vorteilen zeichnet sich der Standort Innsbruck außerdem durch seine günstige Lage zwischen zwei der größten Wirtschaftsräume Europas aus, die interessante Internationalisierungschancen mit kurzen Wegen eröffnet. Letztendlich ist es auch das einzigartige Freizeitangebot. Es ermöglicht eine optimale Work-Life Balance und macht den Standort besonders attraktiv macht.

Was bereitet Ihnen an bzw. in Ihrer Firma am meisten Freude?

Das angenehme Betriebsklima, die konstruktive und gute Zusammenarbeit innerhalb unseres motivierten Teams und die guten wirtschaftlichen Grundbedingungen machen CURA Cosmetics zu etwas ganz Besonderem.

Was war bisher der herausforderndste/aufregendste Auftrag bzw. auf welchen sind sie am meisten stolz?

Die Gründungsphase des Unternehmens habe ich als sehr spannend empfunden. Wir haben ohne KundInnen, ohne Produkte, nur mit einem klaren Ziel vor Augen begonnen. In nur 15 Jahren haben wir ein wettbewerbsfähiges, internationales Unternehmen geschaffen, das seinen Platz am Markt gefunden hat.

Welche drei Adjektive beschreiben Ihre Firma am besten?

lernbereit, ausdauernd, liebenswert

Was ist das Erfolgsgeheimnis Ihres Betriebes?

Das Know-how im Markt, die internationalen Beziehungen und schlanke Strukturen

Wie wollen Sie Ihr Unternehmen weiterentwickeln?

Weitere Internationalisierung ist unser Rezept für Wachstum.

Was wünschen Sie sich von der Stadtpolitik?

Ein Klima, das Innovation und Unternehmergeist fördert.

Was würden Sie JungunternehmerInnen, die in Innsbruck durchstarten wollen, raten?

Ich würde ihm/ihr empfehlen, langsam zu wachsen und den Plan sehr vorsichtig anzusetzen.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit “Totznhacken“ (Ein Spiel, bei dem in einen aufgemalten Kreidekreis ein Groschen gelegt wird. Mit dem „Totzen“ musste es heraus gehackt werden. Der bzw. die GewinnerIn durfte das Geld behalten. Anm.d.Red.)

Wo erholen Sie sich am besten?

Am liebsten bin ich in meiner Freizeit in den Bergen unterwegs. Beim Mountainbiken, Skitourengehen oder Bergsteigen kann ich am meisten Kraft tanken.