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Stadtrat Gerhard Fritz (l.) und Thomas Klingler (Amtsleiter Grünanlagen; r.) kamen zu einer Sprechprobe mit Alexander Legniti (2.v.r.), zwei Mitarbeitern des Ostfriedhofs und Erwin Wegleiter (Firma audio electronic; 3.v.l.).
Stadtrat Gerhard Fritz (l.) und Thomas Klingler (Amtsleiter Grünanlagen; r.) kamen zu einer Sprechprobe mit Alexander Legniti (2.v.r.), zwei Mitarbeitern des Ostfriedhofs und Erwin Wegleiter (Firma audio electronic; 3.v.l.).

Bessere Akustik am Friedhof

Der Innsbrucker Ostfriedhof wurde mit einer neuen Beschallungsanlage ausgerüstet.

Predigten und Ansprachen bleiben auf dem Ostfriedhof im Innsbrucker Pradl nicht mehr ungehört. Möglich macht dies eine neue Beschallungsanlage, in die die Stadt investierte. „Bisher hatten wir oft das Problem, dass der Ton in der Einsegnungshalle sehr laut war, draußen konnte man ihn aber nicht mehr hören“, erklärt der zuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz bei der Besichtigung der neuen Lautsprecher und ergänzt anerkennend: „Die Klangqualität ist jetzt im Vergleich zu früher erstklassig.“

Unscheinbare Säulen mit viel Wirkung

Die erstklassige Tonqualität innen wie außen konnte durch zehn neue so genannte Inoxlautsprecher erreicht werden. Die gesamte Friedhofsfläche im Norden wird damit abgedeckt. Auf den Säulen befinden sich jeweils zwei Lautsprecher, die sich zum einen ins Landschaftsbild einfügen und andererseits auf Höhe der Friedhofsbesucher stehen. „Das ist ein großer Vorteil, der Schall kann sich so von einem Punkt in zwei Richtungen ausbreiten und kommt nicht mehr von oben herunter“, fasst der Leiter des Friedhof-Referats, Mag. Alexander Legniti, die Vorteile zusammen. Mit zwei neuen Mikrofonen ist der Funkempfang gewährleistet und kann auch außerhalb der Einsegnungshalle gut verstanden werden.

Die ausführende Firma „audio electronic Lana“ montierte in Innsbruck erstmals zwei Lautsprecher auf einer Säule. Damit kann nicht nur die flächendeckende Beschallung erreicht werden, sondern es wurden auch Kabel gespart. Das Team des Ostfriedhofs half zudem tatkräftig an der Umrüstung mit. Die Grabungsarbeiten wurden selbst mit dem Bagger durchgeführt, „so haben wir rund 20.000 Euro eingespart. 400 Meter haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst aufgegraben und ein Vielfaches dieser Länge an Kabeln verlegt“, freut sich Legniti über das Engagement.

Auch Bestatter profitieren

NutznießerInnen von der neuen modernen Tonanlage sind nicht nur FriedhofsbesucherInnen zu Allerheiligen. Auch während des gesamten Jahres können BestatterInnen nun das Lautsprechersystem bei Beerdigungen nutzen. Ihnen stellt die Stadt die Anlage zur Verfügung. Der südliche Teil des Ostfriedhofs ist noch nicht mit den neuen Lautsprechern ausgerüstet, weil dort erst eine Umgestaltung geplant wird. Danach will die Stadt aber auch dort die Inoxlautsprecher montieren. (SAKU)

Bisher beschallte ein großer Lautsprecher am Dach des Friedhofsgebäudes das gesamte Gelände.
Bisher beschallte ein großer Lautsprecher am Dach des Friedhofsgebäudes das gesamte Gelände.