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Zweite Stadtteilkonferenz gibt Richtung für Mühlau vor

Veranstaltung findet am 01. Dezember, 19:00 Uhr, in der VS Mühlau statt

BürgerInnenbeteiligung wird in Innsbruck groß geschrieben. Aktuell laufen mehrere Prozesse gleichzeitig – einer davon in Mühlau. Dort findet am 01. Dezember die zweite öffentliche Stadtteilkonferenz statt, bei der die Resonanzgruppen ihre Ergebnisse präsentieren. Beginn ist um 19:00 Uhr in der VS Mühlau. 

Drei Resonanzgruppen

Mit dem ersten BürgerInnenrat der Innsbrucker Stadtgeschichte hat im Frühsommer 2015 der BürgerInnenbeteiligungsprozess dort begonnen. Nach der ersten Stadtteilkonferenz wurden Resonanzgruppen gebildet. Diese haben sich zu den Themen „Infrastruktur, Bau- und Raumentwicklung“, „Ruhender und fließender Verkehr“ sowie „Soziales Leben und Kommunikation“ zusammengefunden. Über den Sommer und den Herbst haben die Beteiligten in diesen Gruppen intensiv an der Stadtteilentwicklung Mühlaus gearbeitet. 

Infrastruktur, Bau- und Raumentwicklung

Das „Fuchsloch“ in Mühlau spielte beim Thema Raumentwicklung eine wichtige Rolle. Schnell stellte sich heraus, dass es den MühlauerInnen ein Anliegen ist, dieses als Begegnungsort – zu nutzen. „In Mühlau ist der Ruf nach einem guten Miteinander im Stadtteil besonders groß. Das hat sich deutlich gezeigt und abermals bewiesen, dass die Bürgerinnen und Bürger ebenfalls Expertinnen und Experten sind, was die Gestaltung des eigenen Stadtteils betrifft“, weiß Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. 

Ruhender und fließender Verkehr

Dass der Stadtteil Mühlau aktuell nicht in das städtische Parkraumkonzept eingebunden ist, führt dazu, dass vor allem PendlerInnen das Gebiet gerne nutzen, um das Auto zu parken. Eine flächendeckende Lösung in Sachen Parkraumbewirtschaftung wird gefordert. Radwege, Spielstraßen sowie eine mögliche Geschwindigkeitsbeschränkung wurden ebenfalls diskutiert. Eine erste Reaktion auf die Bedürfnisse der BürgerInnen in Mühlau gibt es seitens der Stadt bereits: An der Anton-Rauch-Straße wird nordseitig ein Gehsteig errichtet. 

Soziales Leben und Kommunikation

Eine Willkommenskultur sowohl für Neuzugezogene aber auch für AsylwerberInnen wünschen sich die VertreterInnen der Resonanzgruppe „Soziales Leben und Kommunikation“. Darin wurden Ideen gesammelt, wie das Zusammenleben und die Kommunikation im Stadtteil verbessert werden kann. Auch ein Stadtteilfest, Gemeinschaftsgärten und Nachbarschaftsnetzwerke diskutierten die Beteiligten. 

Die Ergebnisse werden im Detail bei der Stadtteilkonferenz präsentiert. (DH)