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Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (r.), AZW-Direktor Walter Draxl (2.v.r.) und Referatsleiterin Uschi Klee (3.v.l.) besuchten die SeniorInnen und das BetreuerInnen-Team rund um Kathrin Steinbacher (l.) und Projektinitiator Markus Moosbrugger, MHPE (3.v.r.) in Westendorf.
Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (r.), AZW-Direktor Walter Draxl (2.v.r.) und Referatsleiterin Uschi Klee (3.v.l.) besuchten die SeniorInnen und das BetreuerInnen-Team rund um Kathrin Steinbacher (l.) und Projektinitiator Markus Moosbrugger, MHPE (3.v.r.) in Westendorf.

Eine gemeinsame Auszeit vom Pflegealltag

Vizebürgermeister Kaufmann besuchte Pflegepaare und InnsbruckerInnen mit Pflegestufe 2+ in Westendorf.

Die Stadt Innsbruck bot pflegenden InnsbruckerInnen und ihren pflegebedürftigen Angehörigen sowie Einzelpersonen mit Pflegestufe 2+ bereits zum vierten Mal die Möglichkeit, kostenlos ein paar Tage gemeinsame Erholung in Westendorf zu genießen. Durch eine Kooperation mit dem Ausbildungszentrum West (AZW) für Gesundheitsberufe der TILAK konnten ideale Rahmenbedingungen geschaffen werden, sodass einer Auszeit aus dem fordernden Alltag nichts im Wege stand.

Am 08. September besuchten SeniorInnenreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, AZW-Direktor Mag. Walter Draxl, MSc und Mag.a Uschi Klee (Referatsleiterin Frauen, Familien und SeniorInnen) die TeilnehmerInnen des Projektes. „Mit dieser Initiative, die meines Wissens nach einzigartig ist, kann die Stadt Innsbruck pflegenden Menschen ihre Anerkennung und Wertschätzung zeigen“, betonte Vizebürgermeister Kaufmann. „Die Kooperation mit dem Ausbildungszentrum West ermöglicht einen unbeschwerten Urlaub in der idyllischen Umgebung von Westendorf. So kann die Stadt Innsbruck einen wichtigen Beitrag für die Erholung der Menschen leisten, die einige Tage in geselligem Kreise dem Alltag entfliehen dürfen.“

Nahmen Aufstellung für ein Erinnerungsfoto: Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, AZW-Direktor Walter Draxl und Referatsleiterin Uschi Klee (alle Bildmitte) mit den SeniorInnen und dem Betreuerteam.
Nahmen Aufstellung für ein Erinnerungsfoto: Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, AZW-Direktor Walter Draxl und Referatsleiterin Uschi Klee (alle Bildmitte) mit den SeniorInnen und dem Betreuerteam.

Anerkennung und Unterstützung für engagierte BürgerInnen

In der Stadt Innsbruck gibt es eine Vielzahl an Personen, die auf eigenen Wunsch zuhause eine/n Angehörige/n pflegen und nur selten institutionelle oder professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Aufgrund der Autonomie ist die Gefahr groß, dass diese Gruppe in Vergessenheit gerät. Deshalb wurde in Kooperation mit dem AZW dieses einzigartige Projekt konzipiert, das Erholung und Prävention verbindet: „Als Auszeit aus dem fordernden Alltag und als Burn-out-Prävention soll das Urlaubsangebot dabei helfen, die anspruchsvolle Lebensaufgabe wieder gut zu meistern. Wir sind gerne Teil dieses Projekts und für unsere Schülerinnen und Schüler ist es eine lehrreiche Zeit“, erklärt AZW-Direktor Draxl.

Jedem Pflegepaar wurde ein/e SchülerIn des AZW zur Seite gestellt. So konnten in diesen Tagen Ausflüge, wie beispielsweise nach Kitzbühel und zum Schwarzsee, und sonstige Aktivitäten unternommen, aber auch einfach eine Auszeit in idyllischer Umgebung genossen werden – je nach Vorliebe gemeinsam oder beruhigt alleine, da für die professionelle und optimale Betreuung der zu pflegenden Angehörigen gesorgt war.

Drei Lehrpersonen (diplomierte Pflegekräfte) und 14 SchülerInnen begleiteten in diesem Jahr die neun Paare sowie fünf Einzelpersonen.

Prävention und Langzeitwirkung

Zusätzlich zum Freizeitprogramm wurden Mikroschulungen für die pflegenden Angehörigen angeboten, um sie noch besser für ihre ambitionierte Aufgabe zu rüsten. So erfuhren sie zum Beispiel Wissenswertes zu Themen wie „Tipps und Tricks für die Körperpflege“, „Auszeit!?!“ und „Bewegung fördert Gesundheit“.

Weitere Informationen:

Referat Frauen, Familien und SeniorInnen
Referatsleiterin Mag.a Uschi Klee
Tel.: +43 512 53604202
post.frau.familie.senioren@innsbruck.gv.at