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VertreterInnen der Stadtregierung rund um Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, des Gemeinderats, der IIG-Führung, des Architektenteams sowie der Baufirma und die zukünftige Pächterin Sonja Schütz zeigten sich bei der Firstfeier der Umbrückler Alm sichtlich erfreut über den Projektfortschritt.
VertreterInnen der Stadtregierung rund um Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, des Gemeinderats, der IIG-Führung, des Architektenteams sowie der Baufirma und die zukünftige Pächterin Sonja Schütz zeigten sich bei der Firstfeier der Umbrückler Alm sichtlich erfreut über den Projektfortschritt.

Firstfeier auf der Umbrüggler Alm

Ende des Jahres zieht das Kasermandl in den Neubau ein

Gut ein halbes Jahr nach dem Spatenstich steht der Neubau der Umbrüggler Alm. Nun läuft die Endphase der Gestaltung des alpin-urbanen Juwels am Fuße der Nordkette an. Die Fertigstellung erfolgt Ende 2015. Ökologische Nachhaltigkeit und Funktionalität wurden insgesamt groß geschrieben: Die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen aus regionalen Quellen oder die Stückholzheizung sind nur zwei Beispiele dafür.

Der Neubau des von Architekt DI Philip Lutz und Architekt Mag. Elmar Ludescher geplanten 1,95 Mio. Euro Projektes (Errichtungskosten) gilt als eine der Vorzeigebauten der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG). Von Seiten des städtischen Forstamtes schlägt die Erschließung mit 540.000 Euro zu Buche.

„Die Stadtgemeinde Innsbruck darf insgesamt fünf bewirtschaftete Almen ihr Eigen nennen. Neben der Arzler-, der Bodenstein- und der Höttinger Alm gehören auch die etwas entlegeneren wie die Möslalm im Karwendel und die Fronebenalm im Stubai dazu. Mit der Umbrüggler Alm entsteht ein moderner Bau, der das Thema Alm völlig neu interpretiert“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

„Die Nordkette ist neben dem Patscherkofel der Ausflugs- und Freizeitberg Innsbrucks. Tausende Innsbruckerinnen und Innsbrucker lieben das Natur- bzw. Sporterlebnis in Stadtnähe egal ob beim Wandern, Mountainbiken, Skifahren oder Tourengehern. Mit der Umbrüggler Alm lädt bald ein weiteres attraktives Ausflugsziel zum Verweilen ein“, freut sich Vizebürgermeister Christoph Kaufmann über den Neubau.

Neue Umbrüggler Alm: Heimat des Kasermandls

Im Jahr 1979 wurde die Alm abgetragen, zahlreiche Versuche der Neuerrichtung in den vergangenen Jahren scheiterten. Im November 2013 beschloss der Stadtsenat die endgültige Neuerrichtung der Umbrückler Alm. Der Spatenstich fand am 15. Dezember 2014 statt.

Mit dem Neubau der Umbrüggler Alm entsteht am ehemaligen Standort ein modernes Ausflugsgasthaus. Ausgelegt ist der Betrieb auf einen Ganzjahresbetrieb. Der teilweise in Holzbauweise errichtete Bau lädt alle Naherholungssuchenden zum Verweilen ein. Im Erdgeschoß befinden sich die zwei Gaststuben mit Kamin (ca. 100 Sitzplätze) und der Ausschank mit Bar. Dem Gästebereich ist ein sogenannter „Naturraum“ – im Sinne eines Ausstellungsraumes – angeschlossen. Dort sind Modelle und Exponate zu sehen, die sich mit dem Thema Natur beschäftigen. Eine teilweise überdachte Terrasse mit ca. 80 Sitzplätzen bietet auch außerhalb des Gebäudes Platz für Gäste.
Im Untergeschoss sind die Sanitäranlagen, die Räumlichkeiten der PächterInnen sowie die Technik- und Lagerräume untergebracht. (KR)