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Zwei Tiefbauprojekte im Stadtteil Wilten

Straßenbauvorhaben wurden im Stadtsenat beschlossen, die Umsetzung erfolgt noch heuer.

Sowohl der Ausbau der Tschamlerstraße als auch der Gehsteigumbau an der Fritz-Konzert-Straße standen am 3. Juli auf der Tagesordnung des Stadtsenates. „Beide Vorhaben sind Beispiele dafür, dass wir Verbesserungspotential in der Stadt erkennen und auch nutzen“, erklärt die ressortzuständige Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl: „In Wilten können nun zwei kleine Maßnahmen mit großer Wirkung umgesetzt werden.“ Denn beide Straßenbauprojekte befürwortete der Stadtsenat einstimmig.

Gehsteiganpassung für den öffentlichen Verkehr

Der öffentliche Verkehr wird auf der Fritz-Konzert-Straße stadteinwärts und -auswärts großteils auf einem gemeinsamen Fahrstreifen mit dem motorisierten Individualverkehr geführt. Mit der Rückversetzung des dortigen, östlichen Gehsteigrandes wird eine eigenständige, durchgängige Trasse für den öffentlichen Verkehr von der Haltestelle Stubaitalbahnhof bis zur Anton-Melzer-Straße und in weiterer Folge bis zur Andreas-Hofer-Straße geschaffen.

Die Auftragssumme beläuft sich auf rund 135.000 Euro. Realisiert werden kann das Projekt im Zuge des dortigen Brückenbaus – derzeit läuft die Generalsanierung der Fritz-Konzert-Brücke – durch die Firma Porr AG.

Ausbau wird vervollständigt

Die Tschamlerstraße erstreckt sich in Wilten von Nord nach Süd zwischen Franz-Fischer-Straße und Anton-Melzer-Straße. Die westseitige Straßenhälfte wurde bereits im Zuge des Bauvorhabens „Veldidenapark“ ausgebaut. Die Umsetzung der ostseitigen Straßenhälfte musste bisher aufgrund von offenen Dienstbarkeitsverhandlungen zurückgestellt werden. Inzwischen liegen aber die erforderlichen und unterschriebenen Verträge vor. Dies bedeutet, dass die Tschamlerstraße im Bereich der Franz-Fischer-Straße bis Dr.-Karl-von-Grabmayr-Straße verbreitert wird, wobei die ostseitigen Parkplätze erhalten bleiben. Der Kreuzungsbereich wird barrierefrei errichtet.

Mit der Fertigstellung des Ausbauprojektes kann die dortige, baufällige Mauer abgetragen und das Radfahren gegen die Einbahn ermöglicht werden. Auch Bäume werden gepflanzt. Die geschätzten Kosten der Gesamtbaumaßnahme betragen rund 230.000 Euro. Die Umsetzung ist noch in diesem Jahr vorgesehen. (AA)