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Themen des Stadtsenats

Sitzung vom 03. Mai 2017
 

Verlängerung des Pachtvertrags für die Froneben Alm

Die städtische Froneben Alm im Gemeindegebiet von Tulfes ist ein beliebtes Ausflugsziel im Sommer und Winter. Seit nunmehr 40 Jahren pachtet Familie Bacher die Alm von der Stadt Innsbruck. „Eine Verlängerung dieser verlässlichen und gut funktionierenden Kooperation liegt auf der Hand. Familie Bacher hat in enger Zusammenarbeit mit der Stadt sehr erfolgreich die Almwirtschaft und den Gastbetrieb in der Vergangenheit aufgebaut“, betonen Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Stadtrat Franz X. Gruber unisono.
Der Stadtsenat genehmigte einstimmig den Antrag, das Pachtverhältnis auf die Dauer von acht Jahren, rückwirkend mit 01. Mai 2017, wieder mit Albert Bacher abzuschließen.

 

 

Neugestaltung des Kirchenvorplatzes in der Höttinger Au

Im Zuge der Errichtung des „Haus im Leben“ am Fürstenweg wird der Bereich zwischen dem Neubauprojekt und dem Pfarrzentrum „Zum Guten Hirten“ zu einem Vorplatz mit Veranstaltungsmöglichkeiten umgestaltet, Zudem werden die angrenzenden Straßenabschnitte – Ambergasse, Pirmingasse und Daneygasse – adaptiert und die Entwässerung verbessert. „Um die Wahrnehmung des neu entstehenden Platzes zu erhöhen, wird das Straßenniveau der Ambergasse angehoben und ein gesonderter Oberflächenbelag eingesetzt“, beschreibt die zuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider die Pläne. Die Pirmingasse wird verbreitert und es entstehen Parkstreifen. Ebenso breiter wird die Daneygasse, der Fürstenweg bleit grundsätzlich im Bestand bestehen. Lediglich die Bushaltestelle „Angergasse“ in Richtung Flughafen wird den Anforderungen der Gelenkbusse angepasst.
Der Stadtsenat befürwortete einstimmig den vorgelegten Antrag für die Neugestaltung.

 

Neues Programm für Ferienzug im Sommer

Von 08. Juli bis 10. September findet heuer der 30. Innsbrucker Ferienzug statt. Erstmalig erfolgt eine Anmeldung online über die Website www.junges-innsbruck.at. Im Jubiläumsjahr gibt es insgesamt 443 Veranstaltungstermine, davon sind 80 ganztags. Den Großteil mit 222 Terminen machen Workshops aus, 25 Termine kommen aus dem Bereich Kinderkultur, 51 aus jenem der Naturforscher, 82 aus dem Bereich Sport und 26 aus Action & Fun. 34 Termine sind für die ganze Familie. „Das Angebot des Ferienzugs gibt es heuer bereits zum 30. Mal. Es freut uns, dass sich nicht nur die teilnehmenden Kinder, sondern auch ihre Eltern an dem Programm erfreuen“, betont Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.
Die Programmhefte werden ab Montag, 26. Juni, Kindern im Alter von vier bis 14 Jahren per Post zugesandt bzw. sind im Bürgerservice sowie in den Gemeindeämtern und im Infoeck erhältlich. Im Internet kann der Folder ab dem Stichtag auch unter www.junges-innsbruck.at heruntergeladen werden. Der Stadtsenat genehmigte in seiner jüngsten Sitzung einstimmig das Programm des Ferienzugs für die Sommerferien.

 

Sondersubvention für „FC Sans Papiers KIDS“

Der in Innsbruck bekannte Verein „FC Sans Papiers“ initiierte im vergangenen März ein Fußballtraining speziell für Kinder aus Innsbrucker Flüchtlingsunterkünften. Das Training findet seither zweimal pro Woche für zwei Stunden statt. Der FC Sans Papiers stellt die Ausrüstung und drei Trainer zur Verfügung. „Die Förderung dieses Projekts liegt im Interesse der Stadt Innsbruck. Daher leisten wir gern einen finanziellen Beitrag, um die sportliche Betätigung zu fördern und Kinder auf der Flucht über den Fußball in unsere Gesellschaft zu integrieren“, erklärt der für das Flüchtlingswesen zuständige Stadtrat Franz X. Gruber.
Der Stadtsenat beschloss einstimmig eine Sondersubvention in Höhe von 1.500 Euro zu gewähren.

 

Organisation und Abwicklung von Hilfspersonal in städtischen Schulen

Beginnend mit dem Schuljahr 2017/18 bezieht die Stadt Innsbruck als Schulerhalterin Hilfspersonal über die GemNova Bildungspool Tirol gemeinnützige GmbH. Der Stadtsenat stimmte geschlossen für einen dahingehenden Antrag. Die Stadt Innsbruck führt derzeit 30 Schulen mit Tagesbetreuung. Im aktuellen Schuljahr nehmen 2.040 SchülerInnen die Tagesbetreuung in Anspruch. Zukünftig werden sie von FreizeitpädagogInnen der GemNova betreut. Für schulpflichtige Kinder, die eine über ihre Behinderung hinausgehende Betreuung benötigen, werden in den Volks-, Neuen Mittel- und Sonderschulen SchulhelferInnen eingesetzt. SchulhelferInnen sind keine Lehrpersonen. Sie sind vielmehr eine ergänzende Hilfe. „Bei dem von der GemNova eingerichteten Bildungspool steht der Servicegedanke im Vordergrund. Die Stadt Innsbruck wird dadurch organisationstechnisch entlastet. Damit steht uns auch der Zugang zu dessen Personalreserve offen und damit erhöht sich die Planungssicherheit“, fasst Bildungsstadtrat Ernst Pechlaner einige Vorteile zusammen.

 

Enquete zu Innsbrucks Wachstum

Der Stadtsenat beschloss einstimmig die Abhaltung einer Enquete im Herbst zum Thema „Wie groß kann Innsbruck werden – Grenzen des Wachstums“. Die Klubobleute werden nun darüber beraten, welche ExpertInnen dazu eingeladen werden. SAKU

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