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Sanierung am Stadtturm schreitet voran

Das Innsbrucker Wahrzeichen wird generalsaniert.

Der Innsbrucker Stadtturm präsentiert sich voraussichtlich ab Frühsommer für seine BesucherInnen in neuem Glanz. Seit Monaten wird das unter Denkmalschutz stehende Bauwerk in der Altstadt nach einem aufwendigen Konzept saniert, das die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt ausgearbeitet hat. „Der Stadtturm ist mit seiner charakteristischen Turmhaube eines der wichtigsten Wahrzeichen. Umso wichtiger ist es, dass für seine Instandhaltung die Bauarbeiten sorgsam durchgeführt werden“, erläutert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Der für Tourismus zuständige Stadtrat Franz X. Gruber ergänzt: „Eines unserer ältesten Wahrzeichen und Symbol selbstbewussten Bürgertums wird mit dieser Sanierung noch schöner und vor allem in der Besteigung sicherer. So bleibt unser Stadtturm auch in Zukunft Anziehungspunkt für Einheimische und Gäste.“

Herausforderungen bei der Sanierung

Die Planungen für die Sanierung dauerten von Sommer 2013 bis in den Herbst 2015. Bereits im Juni und Juli vergangenen Jahres wurden das Kupferdach und das Mauerwerk restauriert. „Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten war die Planung der Sanierung mit vielen Herausforderungen verbunden. Zum Beispiel musste rund um den Turm eine eigens konstruierte Absturzsicherung gebaut werden. Herzstück der Sanierung ist jedoch die Sanierung des Turms im Inneren samt Tausch der Beton- und Stahltreppe gegen eine neue Doppelhelix-Stahltreppe (doppelförmige Stahltreppe), dazu war es notwendig, dass wir sämtliche Abmessungen der Einzelteile an die Eingangstür zum Turm anpassen, weil diese den einzigen Zugang zur Treppe bot“, berichtet IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler von den Bauarbeiten. Weiters werden die Brandschutzeinrichtungen im Turm adaptiert und die Beleuchtung auf LED umgerüstet.

Die Sanierungskosten betragen rund 1,06 Millionen Euro. Für die Planung wurde Architekt DI Hanno Vogl-Fernheim beauftragt. Bei einem Lokalaugenschein auf der Baustelle vor kurzem zeigte sich der Fortschritt der Arbeiten an der 51 Meter hohen Sehenswürdigkeit. (SAKU)

Stadtrat Franz X. Gruber (M.) und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.) machten sich mit Bauleiter Klaus Nagl und Architekt Hanno Vogl-Fernheim (kniend) ein Bild von der neuen Stahltreppe.
Stadtrat Franz X. Gruber (M.) und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.) machten sich mit Bauleiter Klaus Nagl und Architekt Hanno Vogl-Fernheim (kniend) ein Bild von der neuen Stahltreppe.