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An der Stelle wo (v. l.) GF Danler, StR Pechlaner, Architekt Reitter, Bgm Oppitz-Plörer, Vizebgm Kaufmann, AV Zabernig, GR Stoll, Marion Stöbich und Hans-Jörg Schiestl (beide Initiative Lebensraum Kranebitten) den Spatenstich begingen, steht schon bald ein neuer Kindergarten.
An der Stelle wo (v. l.) GF Danler, StR Pechlaner, Architekt Reitter, Bgm Oppitz-Plörer, Vizebgm Kaufmann, AV Zabernig, GR Stoll, Marion Stöbich und Hans-Jörg Schiestl (beide Initiative Lebensraum Kranebitten) den Spatenstich begingen, steht schon bald ein neuer Kindergarten.

Der 28. städtische Kindergarten entsteht in Kranebitten

Seit Jahren gibt es im westlichsten Innsbrucker Stadtteil Bemühungen eine Kinderbetreuungseinrichtung anzusiedeln. Mit dem feierlich begangenen Spatenstich am 29. September werden diese Bemühungen nun belohnt und es entsteht bis 2015 ein zweigruppiger Kindergarten.

Mit dem Spatenstich zum 28. Kindergarten in Innsbruck unterstreicht die Stadt ihr Bestreben die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiterhin zu verbessern. Kinderbetreuungs- und Kinderbildungseinrichtungen – Kindergärten - auf höchstem pädagogischen Niveau werden möglichst wohnortnah, über ganz Innsbruck verteilt, angeboten. Mit dem Kindergarten in Kranebitten wird eine Lücke geschlossen.

 

Ein Gewinn für den Stadtteil

„Mit diesem Kindergarten können wir endlich auch in diesem westlichen Stadtteil eine attraktive Kinderbetreuung anbieten“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer: „Die Infrastruktur Kranebittens erfährt durch den Neubau eine unglaubliche Aufwertung, verkürzen sich doch die Wege der Eltern und Kinder um ein Vielfaches.“

Auch Vizebürgermeister Christoph Kaufmann erläutert: „Der neue Kindergarten wird den Alltag vieler Familien erleichtern. Ich freue mich, dass dieses schöne Projekt durch die IIG nun so schnell umgesetzt wird und Kinder hier schon bald abenteuerliche Stunden verbringen können.“

„Der Kindergarten verspricht auf Grund der besonderen Architektur mit Innenhof eine hohe Nutzungsqualität an einem ideal gelegenen Standort, zudem besteht bei Bedarf eine Erweiterungsmöglichkeit für eine dritte Gruppe“, so IIG-Geschäftsführer Franz Danler.

 

Gewinnbringende Architektur für alle

Neben den beiden Gruppenräumen gibt es einen rechteckigen Hof mit einer großen Rasenspielfläche für die Kinder sowie an den Eingangsbereich angeordnet einen Bewegungsraum. Zusätzlich werden eine eigene Küche und ein Ruheraum errichtet. Auch an genügend Platz für die Verwaltung und das Personal wurde mit entsprechenden Räumen gedacht. Die Außen- und Innenflächen fügen sich zu einer stimmigen Gesamtkonzeption auf hohem architektonischen Niveau zusammen. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 2,06 Millionen Euro. Ausführender Architekt ist DI Helmut Reitter aus Innsbruck.

 

„Die Stadt Innsbruck hat in den letzten Jahren massiv in den Ausbau der Kinderbetreuung investiert. Dabei aber nicht auf eine hohe Qualität sowohl bei der Ausstattung als auch dem Personal vergessen“, betont Stadtrat Ernst Pechlaner die großen Anstrengungen auf diesem Gebiet und erinnert auch an die Ferienbetreuung und die zahlreichen Extraangebote in den Kindergärten.

  

Zur Spielplatz-Situation

Da durch die Bauarbeiten die Nutzung des Ballspielplatzes verhindert wird, arbeitet das Amt für Grünanlagen mit Hochdruck an einer Ersatzlösung bzw. einer Erweiterung des Spielplatzes im Westen. Die Stadt ist auf der Suche nach einer nachhaltigen und attraktiven Lösung für alle. Dafür tragen wir gerade die besten Ideen zusammen.

Generell ist die Benutzung des Spielplatzes ,Kranebitten – Sauerweinwiese‘ während der Bauzeit uneingeschränkt möglich. Lediglich der Bereich des Ballspielplatzes kann nicht mehr an seinem bisherigen Platz bleiben. Deshalb wird momentan an einer Neukonzeptionierung der gesamten Spielplatzfläche gearbeitet.

Doch der neue Kindergarten im Stadtteil, mit seiner optimalen Ausstattung, ist eine große Bereicherung und ein tolles Angebot für die immer zahlreicher werdenden jungen Familien in diesem stetig wachsenden Wohngebiet im Westen Innsbrucks. (AA)