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Ein Kindergarten für den Stadtteil Kranebitten

28. städtischer Kindergarten
Seit Jahren gibt es Bemühungen im Stadtteil Kranebitten einen Kindergarten anzusiedeln. Aufgrund der zu erwartenden Bevölkerungszunahme sowie geplanten Wohnbauvorhaben wurden die Pläne für einen zweigruppigen städtischen Kindergarten im westlichen Innsbrucker Stadtteil schließlich konkret. Mit den Bauarbeiten, die ein Jahr dauern, wird im Sommer 2014 begonnen.

„Die langjährigen Bemühungen können nun endlich in die Tat umgesetzt werden. Mit der Realisierung des Projektes in Kranebitten kommt nun eine weitere Betreuungseinrichtung zu den 27 bereits bestehenden städtischen Kindergärten hinzu“, so der für Bildung, Kindergärten und Schulen zuständige Stadtrat Ernst Pechlaner: „Besonders die Tatsachen, dass mit dem Bau das Betreuungsangebot vor Ort erweitert wird und sich für viele Familien somit die Wege verkürzen und der Alltag erleichtert wird, freuen mich besonders.“ IIG-Geschäftsführer Danler ist erfreut, „dass durch den geladenen Architekturwettbewerb aus mehreren sehr guten Projekten das Beste ausgewählt wurde und nun die IIG mit den Planungs- und Bauarbeiten rasch beginnen kann.“

Das Siegerprojekt steht fest
Bereits im Mai 2013 fand, auf Ausschreibung der IIG, ein geladener Architektenwettbewerb mit zehn TeilnehmerInnen statt. Nach intensiver Beratung und Diskussion der einzelnen Projekte durch die Sach- und Fachjury sowie durch externe BeraterInnen wurde schließlich das Projekt des Architekten DI Helmut Reitter aus Innsbruck ausgewählt. Als Vertreterin der Initiative Lebensraum Kranebitten wohnte Hildegard Auer, die sich über die Miteinbindung des Vereins freute, dem Wettbewerbsverfahren bei.

Ein Kindergarten in L-Form
Der zukünftige Kindergarten wird aus einem flachen L-förmigen Baukörper bestehen, der mit zwei weiteren schmalen Dachflächen im Süden und im Westen zu einem rechteckigen Hof verschlossen wird. In der Mitte dieses Rechteckes entsteht eine große baumbestandene Rasenspielfläche für die Kinder. Im Norden an den Eingangsbereich angeordnet, befinden sich der Bewegungsraum sowie die Gruppenräume. Südlich vom Eingang sind die Allgemeinräume wie Küche, Verwaltung und Ruheraum situiert. Die Außen- und Innenflächen fügen sich zu einer stimmigen Gesamtkonzeption auf hohem architektonischen Niveau zusammen.

Das Siegerprojekt umschließt genügend Freiraum und benötigt somit keinen zusätzlichen eingezäunten Gartenraum. Auch eine künftige Erweiterung des zweigruppigen Kindergartens um eine weitere Gruppe ist durchaus möglich. Im Zuge der Errichtung des Kindergartens wird der bestehende Sportplatz nach Westen verlegt.
08. Juli 2013