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Feuerwehren in höchster Alarmbereitschaft

Innsbrucks Berufsfeuerwehr installiert Einsatzstab

Aufgrund der akuten Trockenheit herrscht bei der städtischen Berufsfeuerwehr sowie den Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks höchste Alarmbereitschaft. Um eventuelle Großeinsätze oder mehrere zeitgleiche Brände schnellstens und professionell abwickeln zu können, wurde ein Feuerwehr-Einsatzstab installiert.
„Der Silvestertag ist immer der einsatzstärkste der Feuerwehren“, betont der ressortzuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. „Ich möchte mich bei den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit schon im Voraus bedanken.“ 

Branddirektor-Stv. der Innsbrucker Berufsfeuerwehr, DI Martin Gegenhuber, MBA, wird als Einsatzleiter fungieren. „Besonders gefährdet sind die Stadtteile Hungerburg, Mühlau und Hötting, weil diese einen hohen Anteil an Vegetations- und Waldflächen haben“, erläutert Gegenhuber und führt weiter aus: „Die aktuelle Wetterlage stellt uns vor eine besondere Herausforderung. Wir sind jedoch für den Ernstfall gerüstet.“
Auch Bezirksfeuerwehrkommandant Walter Laimgruber ist dankbar für den Feuerwehr-Einsatzstab: „Die Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks sind in Anbetracht der aktuellen Trockenheit besorgt. Die Installation eines Einsatzstabes erleichtert unsere Arbeit und Kommunikation und unterstreicht die gute Zusammenarbeit in Innsbruck.“ 

Brandsicherheitswachen im Stadtgebiet

Bei den verschiedenen Veranstaltungsorten werden von Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr mit Unterstützung der FFW Mühlau und Hötting im innerstädtischen Bereich Brandsicherheitswachen durchgeführt.
Zusätzlich hat die FFW Hötting ab 22:00 Uhr zwei Einsatzgruppen und eine Drehleiter auf der Wache in Bereitschaft.
Auch die Innsbrucker Berufsfeuerwehr hat den Personalstand zum morgigen Silvestertag erhöht, um eine reibungslose Kommunikation im Ernstfall gewährleisten zu können. Sie wird dabei durch Personal der Landesleitstelle Tirol unterstützt. 

Feuerwerksverbot wird begrüßt

Die gestern erlassene Verordnung der Stadt Innsbruck, dass private Feuerwerke im gesamten Stadtgebiet, also auch außerhalb des bebauten Ortsgebietes, verboten sind, wird von den Einsatzkräften begrüßt.
„Wir möchten nochmals an die Innsbruckerinnen und Innsbrucker, aber auch an Innsbrucks Gäste appellieren, private Feuerwerke nicht abzufeuern“, erklären Vizebürgermeister Kaufmann und Einsatzleiter Gegenhuber. „Nicht nur der Waldboden und die Bäume sind trocken und leicht entzündbar, sondern auch Hausdächer und Balkone sind durch eine fehlende Schneedecke erhöht gefährdet.“ (VL)