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Präsentieren das Siegerprojekt: V. li. MCI-Rektor und Geschäftsführer Andreas Altmann, LRin Patrizia Zoller-Frischauf, Juryvorsitzender Architekt Dietmar Feichtinger und Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.
Präsentieren das Siegerprojekt: V. li. MCI-Rektor und Geschäftsführer Andreas Altmann, LRin Patrizia Zoller-Frischauf, Juryvorsitzender Architekt Dietmar Feichtinger und Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.

Siegerprojekt für MCI-Neubau gekürt

Fünfeckiger Baukörper mit viel Grünraum und Baumbestand

Nach einem EU-weiten baukünstlerischen Wettbewerb steht nun das architektonische Siegerprojekt für den Neubau des Management Center Innsbruck (MCI) am Sowi-Gelände fest: Aus 88 Einreichungen wählte die Jury mit LRin Patrizia Zoller-Frischauf und Innsbrucks Bgm Christine Oppitz-Plörer unter dem Juryvorsitz von Architekt Dietmar Feichtinger den Entwurf der Wiener Architekten Loudon Habeler & Partner ZT GmbH aus.  

„Die große Palette von 88 Einreichungen zeigt allein schon die Bedeutung dieses Bildungs-Bauprojekts für unsere Landeshauptstadt auf. Das Siegerprojekt überzeugt aus meiner Sicht durch besondere Freiräume als Vorbereiche zum neuen Gebäude und einen durchlässigen Verbindungsraum zum Hofgarten. Das neue Gebäude orientiert sich nach außen zur Stadt und zu den Bergen und öffnet sich nach innen zu einem großzügigen, von oben belichteten Atrium“, erklärt die für den Landes-Hochbau zuständige LRin Zoller-Frischauf.

„Damit erfährt der Bildungs-Standort Innsbruck und somit unser Land Tirol eine herausragende Aufwertung und höchste Attraktivität als Bildungszentrum im Herzen der Alpen.“ Die Kosten des Baus können erst nach der weiteren, detaillierten Planung ermittelt werden.

 

Alle Einrichtungen unter einem Dach

„Die unternehmerische Hochschule ist aktuell auf fünf unterschiedliche Standorte im Stadtgebiet verteilt. Synergien können aber viel besser und effizienter genutzt werden, wenn sich alle Einrichtungen unter einem Dach befinden. Deshalb bietet die Ansiedlung am Fennerareal mehr als nur einen Vorteil. Die unmittelbare Nachbarschaft zur SOWI und damit zur Universität Innsbruck ist nur einer davon“, betont Innsbrucks Bgm Oppitz-Plörer.

„Insgesamt erhält das Bildungsangebot der Landeshauptstadt durch die Zusammenführung der Standorte eine wesentliche Aufwertung. Damit einher geht eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit auf internationaler Ebene und das MCI kann seinem ausgezeichneten Ruf als Bildungseinrichtung noch besser gerecht werden.“

 

Das Projekt

Gegenstand des Wettbewerbs war die Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten für den Neubau des MCI mit einer Nutzfläche von 17.000 m², den Neubau einer Bus- und Pkw-Garage (ca. 40 Bus- und 200 Pkw-Abstellplätze), die Neuplatzierung des Sportplatzes samt Nebengebäuden sowie eine entwurfsabhängige Neustrukturierung von Nebengebäuden für die Österreichischen Bundesgärten auf dem Fennerareal in Innsbruck.

Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Land Tirol und Stadt Innsbruck, wobei die Stadt Innsbruck den Grund zur Verfügung stellt (inkl. 3.300 m² Grund der Bundesgärten) und für die Errichtung der Bus- und Pkw-Garage sowie den Sportplatz und das Land Tirol für den Neubau des MCI verantwortlich ist. (Land Tirol)


Ausstellungstipp

Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten findet vom 3. bis 16. November 2016 im Landhaus 2 in der Innsbrucker Heiliggeist-Straße 7 – 9 statt.

Die Ausstellung wird am 3.11. um 11 Uhr eröffnet und schließt am 16.11. um 12 Uhr.

Die Öffnungszeiten von Montag bis Freitag sind von 8 bis 16 Uhr.