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Feierten die Eröffnung der Polytechnischen Schule der Stadt Innsbruck in Hötting West am 12. September: Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (2.v.l.), Stadtrat Ernst Pechlaner (3.v.l.), IIG-Geschäftsführer Franz Danler (1.v.r.) mit Direktor Paul Hofbauer (1.v.l.).
Feierten die Eröffnung der Polytechnischen Schule der Stadt Innsbruck in Hötting West am 12. September: Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (2.v.l.), Stadtrat Ernst Pechlaner (3.v.l.), IIG-Geschäftsführer Franz Danler (1.v.r.) mit Direktor Paul Hofbauer (1.v.l.).

Polytechnische Schule in Hötting-West eröffnet

Mit Schulbeginn 2016 ist der Stadtteil um eine Schule reicher

Ab sofort befindet sich hier die Polytechnische Schule der Stadt Innsbruck (PTS). Am neuen Schulstandort im Gebäude der Neuen Mittelschule (NMS) Hötting-West in der Viktor-Franz-Hess-Straße 9 betreuen 17 PädagogInnen unter der Leitung von Direktor Paul Hofbauer rund 130 SchülerInnen in sechs Klassen.

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer unterstreicht die Bedeutung der Polytechnischen Schule der Stadt Innsbruck für die Berufswelt: „Der Unterricht erfolgt in Kleingruppen und ist eine ausgezeichnete Vorbereitung auf die Arbeitswelt und die Berufsschule.“ Oppitz-Plörer begrüßt die Wahl dieses Standortes: „Damit können bereits bestehende Ressourcen optimal genutzt werden.“

„Durch die Übersiedlung der PTS entsteht in Hötting-West geradezu ein Schulzentrum. Mit Volksschule, NMS und Poly an einem Standort wird der gesamte Pflichtschulbereich abgedeckt“, freut sich der Stadtrat für Bildung Ernst Pechlaner über das neu entstandene Bildungszentrum im Westen der Stadt.

IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler erläutert im Detail: „Die ehemaligen Räumlichkeiten der PTS am Areal der Siegmairschule befinden sich in einem dem Alter entsprechenden Zustand und sind sanierungsbedürftig. Die Übersiedlung der Polytechnischen Schule an diesen neuen Standort bringt daher Vorteile für die PTS.“

Inhalte der Polytechnischen Schule

Nach einer intensiven Orientierungsphase erfolgt die Einteilung der SchülerInnen in drei Fachbereiche (technisch, kaufmännisch und den Fachbereich Dienstleistung), die zur spezifischen Berufsgrundbildung nochmals in Teilbereiche unterteilt sind. Der technische Bereich beinhaltet die Unterbereiche Metall, Elektro, Holz, Bau, Elektro- und EDV-Technik. Im kaufmännischen Bereich werden die SchülerInnen für Berufe im Handel und im Büro vorbereitet. Im Bereich der Dienstleistung erfolgt eine Grundausbildung für die Bereiche Sozial- und Gesundheitsberufe, Tourismus und Berufe der Schönheitspflege.

Zahlen, Daten, Fakten 

3.000 m² von der bestehenden Gesamtfläche (ca. 9.822 m²)
insgesamt 11 Klassen und 3 Werkstätten (NMS und PTS)
Tagesheim-Klassen: 3 Klassen zzgl. Bewegungsraum
Doppelnutzungen mit der NMS Hötting West: Physiksaal, Chemiesaal, Schulküche und Speisesaal, Bibliothek, Turnsäle
Baukosten: rund 790.000 Euro netto

Am selben Grundstück befinden sich neben der NMS mit Schwerpunkt Sport (Football Akademie) und der Volksschule Hötting-West auch diverse Vereine (Kegelbahn, Musikverein), die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) mit einem Jugendtreff und einem neuen Sozialzentrum (ab Herbst 2016). Seit September 2016 ist hier auch eine Außenstelle der MÜG untergebracht. (AS)