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von links NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner, Kurator Johannes Widauer, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und NHT-Geschäftsführer Klaus Lugger
von links NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner, Kurator Johannes Widauer, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und NHT-Geschäftsführer Klaus Lugger

Kunst am Bau für Südtiroler-Gebäude der NHT

Die Neue Heimat Tirol saniert ihre Südtiroler-Siedlungen in Innsbruck-Pradl. Dabei soll durch eine groß angelegte künstlerische

Der NHT-Einladung folgten namhafte Künstlerinnen und Künstler – Thomas Bayrle, Anton Christian, Claudia Fritz, Martin Gostner, Georg Herold, Siggi Hofer, Richard Höck/John Miller, Peter Kogler, Sonia Leimer, Walter Niedermayr, Gabriela Oberkofler, Eva Schlegl, Nikolaus Schletterer, Ester Stocker, Karl Unterfrauner und Heimo Zobernig. Eine Arbeit aus dem Nachlass von Heinz Gappmayr soll ebenfalls umgesetzt werden.

 

Oppitz-Plörer: Gelungenes Gesamtkonzept

 

Bei der Präsentation der Entwürfe der ausgewählten Arbeiten dankte Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer den Künstlerinnen und Künstlern für ihre Mitwirkung an diesem einzigartigen Projekt: „Die Verbindung zwischen geschichtlicher Bedeutung des Verlassens der Heimat und lebendiger Gegenwart sei angesichts der Flüchtlingsproblematik aktueller denn je. Hier ist großes Einfühlen gefragt und die unterschiedlichen Entwürfe spiegeln letztlich doch ein gelungenes Gesamtkonzept wider.“

 

Kurator Widauer: Eine Passage von internationaler Bedeutung

 

Auf dieses Gesamtkonzept zur künstlerischen Gestaltung der Passagen innerhalb der gesamten Südtiroler Siedlung als „lebendigen Raum“ hatte sich Kurator und Galerist Johann Widauer konzentriert. Widauer: „Wesentlich für alle künstlerischen Beiträge ist die Schaffung eines Parcours durch das Areal. Beim Durchschreiten der Durchgänge entstehen Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Werken, die den ‚Galerien Neue Heimat‘ im wörtlichen und übertragenen Sinn eine Identität verleihen. Hier entsteht eine Passage von internationaler Bedeutung.“

 

Lugger: Aufwertung für das gesamte Geviert

 

Bei NHT-Geschäftsführer Klaus Lugger herrscht „Freude, dass dieses Geviert durch Sanierung und teilweisen Neubau aufgewertet und attraktiviert wird. Es handelt sich bei dieser künstlerischen Intervention – eigentlich ist es ja kein Wettbewerb - auch für die NHT um eine Premiere, für die es bislang noch keinen Vergleich gibt.“ Dies spiegle auch die Zusammensetzung der eingeladenen Künstlerinnen und Künstler wider: aus Tirol, verstärkt aus Südtirol und einige mit weltweitem Background – aber alle mit besonderer Beziehung zum Thema.

 

Das Auswahlgremium

 

Das Auswahlgremium bestand aus Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Maria Luise Mayr, Eva Maria Stadler, Marion Piffer-Damiani und Klaus Lugger.

Die Arbeiten sollen Zug um Zug zwischen 2015 und (bei den Neubauten) 2022 umgesetzt werden. Die Entwürfe werden den Mieterinnen und Mietern im Rahmen einer Vernissage vorgestellt. Die Ausstellung ist im 4. Stock der Neuen Heimat Tirol in der Gumppstraße 47 von Dienstag, 28.4.2015 bis Donnerstag, 30. 4. 2015 zwischen 15 bis 18 Uhr für alle Interessierten geöffnet.