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Bei der Wohnungsübergabe des technisch sehr anspruchsvollen Wohnbauprojektes von links: Vize-BM Christoph Kaufmann, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Familie Schuler, die in TOP 2 wohnen wird, dahinter NHT-Geschäftsführer Klaus Lugger mit Landesrat Johannes Tretter und IKB-Vorstandsvorsitzender Harald Schneider.
Bei der Wohnungsübergabe des technisch sehr anspruchsvollen Wohnbauprojektes von links: Vize-BM Christoph Kaufmann, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Familie Schuler, die in TOP 2 wohnen wird, dahinter NHT-Geschäftsführer Klaus Lugger mit Landesrat Johannes Tretter und IKB-Vorstandsvorsitzender Harald Schneider.

NHT und IKB übergeben erstes Netto-Null-Gebäude

Die Neue Heimat Tirol (NHT) errichtete auf dem Baurechtsgelände der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) in Innsbruck/Kranebitten ein Netto-Null-Gebäude mit 26 Mietwohnungen samt Tiefgarage. Das Besondere an diesem Bauwerk ist, dass die IKB das Energiekonzept und die NHT das Passivhauskonzept mit wissenschaftlicher Begleitung weiter entwickelt hat und die gesamte Energie für Heizung und Warmwasser selbst produziert wird. Mehr noch: Der überschüssige Strom wird für die Allgemeinbeleuchtung eingesetzt. Das Energie-Management besorgt die IKB bzw. ihr Geschäftsbereich Pro Contracting. 

Zur Präsentation dieses technisch sehr anspruchsvollen Vorhabens trafen sich die beiden NHT-Geschäftsführer Klaus Lugger und Hannes Gschwentner sowie IKB-Vorstandsvorsitzender Harald Schneider und sein Vorstandskollege Helmuth Müller bei der Übergabefeier in Kranebitten. 

NHT und IKB innovativ 

Die Mieterinnen und Mieter erwartet hier ein langfristiger Vorteil – nicht nur von der Kostenseite her sondern auch in Bezug auf die Umweltschonung. Denn damit bekommt der Innsbrucker Energieentwicklungsplan, der ja eine Verringerung des Gesamtenergiebedarfes um 17 Prozent bis 2025 vorsieht, kräftigen Auftrieb. Insbesondere die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energieträger um 27 Prozent wird hier forciert. Wichtig ist auch, dass sich das Ganze auch seitens der Herstellungskosten noch rechnet. 

Lugger und Gschwentner: Vom Pilotprojekt zum Standard 

Lugger verwies darauf, dass die NHT ihren ökologischen Nachhaltigkeitskurs ständig weiter entwickle und betonte: „Hier haben wir wieder ein pionierhaftes Projekt, in dem die gesamte Energie bis auf den Haushaltsstrom selbst erzeugt wird. Knowhow-Träger sind außer der NHT und der IKB auch die Universität Innsbruck sowie das Passivhausinstitut und das Büro Alp Solar. Letztgenannte übernehmen auch die wissenschaftliche Kontrolle zumindest im ersten Betriebsjahr.“ Für Gschwentner ist klar: „Klappt alles wie geplant, wird dieses Pilotprojekt zum neuen Standard im NHT-Wohnbau.“ In das von architekt vogl-fernheim ZT-GmbH entworfene Projekt investierte die NHT 4,7 Mio. €. Die monatliche Gesamtmiete beträgt rund 8,94 € pro Nutzquadratmeter.

Die Neue Heimat Tirol (NHT) errichtete auf dem Baurechtsgelände der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) in Innsbruck/Kranebitten ein Netto-Null-Gebäude mit 26 Mietwohnungen. Das Besondere an diesem Bauwerk ist, dass die gesamte Energie für Heizung und Warmwasser selbst produziert wird.
Die Neue Heimat Tirol (NHT) errichtete auf dem Baurechtsgelände der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) in Innsbruck/Kranebitten ein Netto-Null-Gebäude mit 26 Mietwohnungen. Das Besondere an diesem Bauwerk ist, dass die gesamte Energie für Heizung und Warmwasser selbst produziert wird.

Schneider: Pro Contracting die ideale Lösung 

Das von der IKB entwickelte Energiekonzept besteht Schneider zufolge aus einer Grundwasserwärmepumpe, einer thermischen Solaranlage und einer Photovoltaik-Anlage: „Wir sorgen im Rahmen unseres Pro Contracting-Knowhows dafür, dass alle Energiekomponenten optimal zusammen spielen. Die gesamte Energie für Warmwasser, Heizung, ja sogar Allgemeinstrom wird am eigenen Grundstück – das im Eigentum der IKB bleibt – erzeugt. Darüber hinaus eventuell noch verbleibende Überenergie wird in das IKB-Stromnetz eingespeist.“ 

Konkret funktioniert das System laut Schneider so: Die durch die thermische Solaranlage mit einer Größe von 82 m² produzierte Wärme wird in einen Pufferspeicher mit 6000 Litern geladen und je nach Bedarf zur Raumheizung oder dezentralen Warmwasserbereitung genutzt. Die von der Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 24,7 KWp gewonnene elektrische Energie treibt eine Grundwasser-Wärmepumpe an. Die dem Grundwasser entzogene Energie wird ebenfalls in den Pufferspeicher eingespeist und via Wärmeübergabestationen an die einzelnen Wohneinheiten verteilt. Der Geschäftsbereich Pro Contracting der IKB betreibt und wartet diese Anlagen – unter wissenschaftlicher Begleitung - rund um die Uhr.

Für Rückfragen:
Neue Heimat Tirol
Prof. Dr. Klaus Lugger, +43 650 2004505
lugger@nht.co.at
www.neueheimattirol.at 

Innsbrucker Kommunalbetriebe AG
Vorstandsvorsitzender DI Harald Schneider