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Straßenneugestaltung sorgt für verbesserten Lebensraum für Bäume

15 beschädigte Bäume werden in der Kaiserjägerstraße durch 24 neue ersetzt

In der Kaiserjägerstraße werden unter der Federführung der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) Leitungen neu verlegt. Im Zuge der Bauarbeiten bzw. der Wiederherstellung wird der Straßenquerschnitt vom städtischen Amt für Tiefbau gemeinsam mit dem Amt für Grünanlagen optimiert, um die Situation der Grüninseln zu verbessern. Es werden diese Woche 15 Bäume, die sich aufgrund von unterschiedlichen Beschädigungen in schlechtem Zustand befinden, abgetragen. Im Endausbau wird der Baumbestand jedoch vergrößert: Insgesamt 24 neue Ahorn-Bäume sind geplant.

Entwässerungsproblem wird behoben

Vor allem die westliche Grüninsel im Bereich zwischen Kapuzinergasse und Karl-Kapferer-Straße ist derzeit kein idealer Standort für Bäume. Die Straße entwässert direkt in den Grünstreifen, der sehr schmal ist. Dadurch ergibt sich vor allem im Winter ein starker Schadstoffeintrag, der die kleine Fläche belastet, sodass die Bestandsbäume starke Schädigungen aufweisen.

Diesem Problem wird im Zuge der Bauarbeiten Abhilfe geschaffen: Der neue Straßenquerschnitt verbreitert die Grünstreifen. Zusätzlich wird der Grünstreifen mit speziellen Steinen von der Straße abgetrennt und eigens entwässert. Damit wird das Wasser von der Fahrbahn vom Grünstreifen ferngehalten. Der neue Grünstreifen bietet den Bäumen deutlich verbesserte Lebensbedingungen. Der Salzeintrag wird minimiert, im breiteren Grünstreifen finden die Wurzeln ausreichend Platz. Außerdem wird direkt bei den Baumstandorten ein spezielles Substrat eingebaut. Dieses schafft optimale Wuchsbedingungen, indem es eine gute Wasserhaltekapazität bei gleichzeitiger Durchlässigkeit aufweist.

Entfernt werden ausschließlich jene Bäume, die stark beschädigt sind. Alle anderen bleiben erhalten und werden während der Bauzeit geschützt und in den Ausbau integriert. (DH)