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Das Band ist durchgeschnitten, die Junge Talstation feierlich eröffnet: (v.l.) Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider, Stadtrat Gerhard Fritz, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Daniel Schennach, Vorsitzender des Innsbrucker SchülerInnenbeirats, freuen sich über das neue Haus der Jugend.
Das Band ist durchgeschnitten, die Junge Talstation feierlich eröffnet: (v.l.) Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider, Stadtrat Gerhard Fritz, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Daniel Schennach, Vorsitzender des Innsbrucker SchülerInnenbeirats, freuen sich über das neue Haus der Jugend.

Eine bunte Talstation für die Jugend

„Junge Talstation“ feiert nach 111 Tagen ihre Eröffnung

 

(IKM) Die ehemalige Talstation ist zur Jungen Talstation geworden: Nach zwei Jahren Verhandlungen und exakt 111 Tagen intensiver Umbauarbeiten erstrahlt die Hungerburg-Talstation in jugendlichem Glanz. Heute fand im neuen „Haus der Jugend“ die offizielle Eröffnungsfeier statt: Nach einem Sektempfang und dem traditionellen Durschneiden des Eröffnungsbandes standen eine Trailer-Show, ein eigener Poetry-Slam und musikalische Unterhaltung auf dem Programm. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Stadtrat Mag. Gerhard Fritz mischten sich unter das bunte Treiben und waren sichtlich beeindruckt von der gelungenen Umgestaltung der ehemaligen Schalterhalle.

„Der SchülerInnenbeirat hat hier ganze Arbeit geleistet, der Einsatz hat sich gelohnt. Es ist aber wichtig, dass auch von außen ersichtlich ist, dass die Jugend hier eingezogen ist. Die Stadt Innsbruck gibt den jungen Leuten freie Hand für die Gestaltung des Außenbereiches, und ich bin schon gespannt darauf, mit welchen kreativen Ideen sie uns überraschen werden“, so Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.

Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, ressortzuständig für Kinder- und Jugendförderung, findet lobende Worte zur gelungenen Neugestaltung: „Es war die richtige Entscheidung, das Areal den Jugendlichen zu überlassen. Der Innsbrucker SchülerInnenbeirat hat sich als sehr verantwortungsvoller Partner erwiesen. Ich bin mir sicher, dass auch die weitere Zusammenarbeit so positiv verläuft.“

Stadtrat Gerhard Fritz resümiert: „Nach einem intensiven und langwierigen Ideenfindungsprozess zum Rotundenareal hat die Innsbrucker Jugendszene mit ihren Ideen am meisten überzeugt und kann sich heute zu Recht über das erfolgreiche Projekt freuen. Ich sehe hier großes Potential für die Zukunft der Jugend.“

Ein professionelles Konzept

Mit dem „Haus der Jugend“ wurde ein vielfältiger Begegnungs- und Veranstaltungsort für Jugendliche geschaffen. Verwaltung und Verantwortung liegen dabei bei dem Innsbrucker SchülerInnenbeirat, der am 31. Mai 2011 gegründet wurde. In einem Leihvertrag zwischen der Stadtgemeinde Innsbruck und dem Innsbrucker SchülerInnenbeirat wurden die Details zur Nutzung festgeschrieben. Gemeinsam mit der Stadt Innsbruck hat dieser nun auch eine Versicherung für das Gebäude abgeschlossen, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.

Das Konzept der Jungen Talstation überzeugt vor allem durch Vielfältigkeit: Im Erdgeschoß, der ehemaligen Eingangshalle, findet sich neben einem kleinen Café auch ein Veranstaltungsraum, der 150 Leute fasst. Im Obergeschoß wurden drei Büroräume eingerichtet, die den Jugendlichen und auch interessierten Non-Profit-Organisationen kostenlos zur Verfügung stehen. Jungen MusikerInnen steht auch ein Bandproberaum zur Verfügung. Gebucht werden kann dieser per E-Mail (info@schuelerbeirat.at)unter info@schuelerbeirat.at oder direkt über die Facebook-Seite des Innsbrucker SchülerInnenbeirats.

Daniel Schennach, Vorsitzender des SchülerInnenbeirats, freut sich, dass das Projekt erfolgreich über die Bühne gegangen ist: „Die letzten vier Monate waren für uns alle eine Herausforderung. Wir haben 111 Tage harte Arbeit investiert – und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nun sind wir voller Tatendrang und freuen uns darauf, das neueste Jugendzentrum Innsbrucks zu verwalten.“

An der Neugestaltung waren in den letzten vier Monaten mehr als 20 Jugendliche regelmäßig beschäftigt. Ein Großteil der Arbeiten – wie etwa Maler- und Verputzarbeiten, das Verlegen von Laminat, die Anschaffung von Möbeln und die Reinigungsarbeiten haben die Mitglieder des SchülerInnenbeirats selbst durchgeführt.

 

Jede Menge Couchen

Die kunstvoll bunten Wände gestalteten Jugendliche der VIA Produktionsschule im Rahmen eines Graffiti-Workshops. Auch die neue Bühne im Veranstaltungssaal der Jungen Talstation hat eine interessante Geschichte: Sie wurde von der HTL Bau und Design konstruiert, gebaut und bietet eine angemessene Plattform für zukünftige Veranstaltungen, wie etwa Konzerte und Podiumsdiskussionen.

Viele InnsbruckerInnen waren dem Aufruf auf dem Blog der Jungen Talstation gefolgt und haben nicht mehr benötigte Möbelstücke für das Projekt zur Verfügung gestellt. „Wir haben vor allem jede Menge Couchen erhalten – aber wir konnten jede einzelne davon unterbringen“, freut sich Daniel Schennach über die Unterstützung und ist sich sicher: „Dies ist der ideale Platz für Jugendliche, um sich zu entfalten – wir alle können stolz auf uns sein.“ (KS)