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„Haus der Jugend“ in der Hungerburg-Talstation

Verein SchülerInnenbeirat stellt das Projekt vor
Der Innsbrucker Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung am 12. Juni 2014 die Nachnutzung der Hungerburg-Talstation beschlossen: Es entsteht ein „Haus der Jugend“. Im Rahmen eines Pressegesprächs am 23. Juni präsentierten Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Stadtrat Mag. Gerhard Fritz und Mag.a Birgit Neu (Abteilungsleiterin) gemeinsam mit dem Obmann des SchülerInnenbeirates, Daniel Schennach, die Details der Nutzung durch die Innsbrucker Jugendszene ab September 2014.

„Es freut mich, dass die Schalterhalle der Hungerburgbahn am Rotundenareal nun neue Nutzer hat. Der Platz ist zentral erreichbar und bietet sich für die Nutzung durch die Innsbrucker Jugendlichen regelrecht an“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

„Engagement zahlt sich aus – in diesem Fall für die Innsbrucker Jugend“, freut sich Innsbrucks ressortführender Vizebürgermeister für Kinder und Jugendförderung, Christoph Kaufmann.

„Der Prozess ist das Ergebnis. Der Ideenfindungsprozess zum Rotundenareal hat das große Potential in der Bevölkerung deutlich gemacht. Die Innsbrucker Jugendszene hat hier die überzeugendsten Ideen geliefert“, meint Stadtrat Gerhard Fritz.

„Es war eine tolle Aufgabe, dieses Projekt gemeinsam mit dem SchülerInnenbeirat zu entwickeln. Ich danke allen, die dabei so engagiert mitgearbeitet haben“, so Mag.a Neu zum Engagement der Jugendlichen.

„Mit der ehemaligen Hungerburgbahntalstation haben Jugendliche in Innsbruck nun die Möglichkeit, sich so zu entfalten, wie sie es selbst wollen“, betont der Vertreter des SchülerInnenbeirates, Daniel Schennach.

Inhaltliche Ausrichtung
Mit dem „Haus der Jugend“ soll ein Begegnungs- und Veranstaltungsort für Jugendliche geschaffen werden. Die Verwaltung und Verantwortung liegt bei dem am 31. Mai 2011 gegründeten Innsbrucker SchülerInnenbeirat, der sich aktiv in den Ideenfindungsprozess zum Rotundenareal eingebracht hat. Das Konzept sieht vor, dass in der ehemaligen Eingangshalle der alten Hungerburgbahn für Veranstaltungen geschaffen werden. Im Obergeschoß ist die Einrichtung von Büroräumen vorgesehen. Sowohl die Veranstaltungs- als auch die Büroräume sollen Jugendlichen zur Nutzung als Arbeitsraum oder zur Durchführung von Veranstaltungen überlassen werden. Damit wird insgesamt ein Arbeits-, Veranstaltungs- und Begegnungsort für Jugendliche geschaffen. In einem Leihvertrag zwischen der Stadtgemeinde Innsbruck und dem Innsbrucker SchülerInnenbeirat wurden die Details zur Nutzung festgeschrieben.

Hintergrund
Von August bis November 2012 entwickelten BürgerInnen und ExpertInnen im Rahmen der „vor ort ideenwerkstatt®“ Rahmenbedingungen für eine mögliche Nutzung des Innsbrucker Rotundenareals. Von Dezember 2012 bis April 2013 hat das Architekturbüro „nonconform architektur“ vor Ort gemeinsam mit externen ExpertInnen die Ergebnisse des Ideenfindungsprozesses einer Machbarkeitsstudie unterzogen und konkrete Szenarien für den Umbau und die Belebung des Areals sowie für die Zeit der Nutzungsentwicklung erarbeitet.
23. Juni 2014