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Die stark zurückgeschnittene Hecke im Waltherpark sorgt für eine bessere Sicht.
Die stark zurückgeschnittene Hecke im Waltherpark sorgt für eine bessere Sicht.

Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Heckenschnitt für bessere Sicht für RadfahrerInnen

Mit wenigen Handgriffen kann oft Großes erreicht werden. Das beste Beispiel lieferte zuletzt das städtische Amt für Grünanlagen, das vor kurzem mit einem neuen stärkeren Heckenschnitt im Waltherpark die Sicht der RadfahrerInnen auf das Geschehen deutlich verbesserte. „Durch kleine Maßnahmen werden kritische Situationen oder gar Gefahrensituationen somit vermieden“, freuen sich Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider und Stadtrat Mag. Gerhard Fritz.

Spielende Kinder, die vom dortigen Spielplatz auf den Rad-Fuß-Weg laufen, können von RadfahrerInnen beispielsweise früher wahrgenommen werden. Dadurch sind nun vorausschauendes Fahren und eine schnelle Reaktion besser möglich. Neben dem starken Rückschnitt der Hecken im Waltherpark stutzte das Amt für Grünanlagen kürzlich mehrere Kilometer an Büschen. Diese befinden sich vorwiegend am Inn- und Sillufer, wo sie als Abgrenzungen dienen. Die Hecken auf städtischem Grund werden durchschnittlich zweimal im Jahr geschnitten. 

Gegebenheiten vor Ort

Im Waltherpark am nördlichen Innufer verläuft ein kurzer gemischter Rad-Fuß-Weg, um dem Park möglichst wenig Fläche wegzunehmen. Seitens der Stadt Innsbruck werden alle VerkehrsteilnehmerInnen dort zu besonderer Eigenverantwortung und gegenseitiger Rücksichtnahme aufgefordert.

„Durch Umsetzungen, wie den neuen Heckenschnitt, wird seitens des Amtes für Grünanlagen dazu beigetragen, dass sich Radfahrerinnen und -fahrer vernünftig und sicher durch den Park bewegen können“, stellen Pitscheider und Fritz fest, sie sind sich aber auch einig, dass „seitens der Stadt nur die Rahmenbedingungen geschaffen werden können, das Verhalten auf der Straße muss jeder selbst entsprechend anpassen.“ (AA)