Logo Innsbruck informiert
Mobilitätsstadträtin Uschi Schwarzl und Bürgermeister Georg Willi laden Radsportbegeisterte ab Freitag ein, die Schlusssteigung der im September stattfindenden UCI-Straßenrad-WM 2018 von Hötting auf die Hungerburg durch die "Höll" selbst auszuprobieren.
Mobilitätsstadträtin Uschi Schwarzl und Bürgermeister Georg Willi laden Radsportbegeisterte ab Freitag ein, die Schlusssteigung der im September stattfindenden UCI-Straßenrad-WM 2018 von Hötting auf die Hungerburg durch die "Höll" selbst auszuprobieren.

„Höll“ wird bergwärts für RadfahrerInnen geöffnet

28 Prozent Steigung: Hobby-SportlerInnen können WM-Strecke testen

Ab Freitag, 15. Juni, wird der Schlussanstieg des Herrenrennens bei der UCI-Straßenrad-WM 2018 – die bis zu 28 Prozent steile sogenannte "Höll" von Hötting nach Gramart – für bergwärtsfahrende RadfahrerInnen geöffnet. "Dieser Anstieg wird international als Highlight der Weltmeisterschaft beworben. Der Innsbrucker Stadtregierung ist es ein Anliegen, dass auch die Tirolerinnen und Tiroler an diesem steilen Berg ihr Durchhaltevermögen testen können", erklärt Bürgermeister Georg Willi zur Bergauf-Öffnung der "Höll". „Was die WM-Fahrer dürfen, dürfen unsere Innsbrucker Radlerinnen und Radler auch", sind sich Bürgermeister Willi und Mobilitätsstadträtin Mag.a Uschi Schwarzl einig.

Vorsicht ist, wie bisher, für die wenigen Autos geboten, die auf dieser nur für AnrainerInnen zugelassenen Strecke fahren dürfen. Wer den Anstieg der höchsten Schwierigkeitsstufe als RadfahrerIn auf sich nimmt, muss gut im Training sein. "Wir bitten Autofahrerinnen und –fahrer sowie die Radfahrerinnen bzw. -fahrer darum, Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer und auf die eigene Gesundheit zu nehmen", so Mobilitätsstadträtin Schwarzl. Bergab bleibt das Radfahren wie bisher verboten, für PKW gilt ohnehin ein Fahrverbot mit Ausnahme von AnrainerInnen und Tempo 30 auf der Strecke.

Die UCI-Straßenrad-WM 2018 in Tirol findet unter dem Motto "Riding the heart of the Alps" von 23. bis 30. September statt. Bei den zwölf Rennen messen sich mehr als 1.000 AthletInnen in Mannschaft- und Einzelzeitfahren und in Straßenrennen. Sämtliche Rennen enden in der Landeshauptstadt Innsbruck. Höhepunkte der Veranstaltung sind das Damen-Straßenrennen am Samstag, 29. September, und das Herren-Straßenrennen am Sonntag, 30. September. In der Landeshauptstadt werden umfassende Umleitungsmaßnahmen notwendig sein, an denen die Verkehrsplanung und Verkehrsbehörde der Stadt in enger Zusammenarbeit mit der Exekutive und mit den VeranstalterInnen arbeiten. (Aigner)