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Gemeinsame Erholung im idyllischen Westendorf dank einer Kooperation von Stadt Innsbruck und AZW: SeniorInnenreferentin Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Uschi Klee (Referat Frauen und Generationen) machten sich vor Ort ein Bild von der einzigartigen Initiative.
Gemeinsame Erholung im idyllischen Westendorf dank einer Kooperation von Stadt Innsbruck und AZW: SeniorInnenreferentin Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Uschi Klee (Referat Frauen und Generationen) machten sich vor Ort ein Bild von der einzigartigen Initiative.

Eine gemeinsame Auszeit vom Pflegealltag

Vizebürgermeisterin Oppitz-Plörer besuchte Pflegepaare und InnsbruckerInnen mit Pflegestufe 2+ in Westendorf

Die Stadt Innsbruck bot pflegenden InnsbruckerInnen und ihren pflegebedürftigen Angehörigen heuer bereits zum siebten Mal die Möglichkeit, kostenlos ein paar Tage gemeinsame Erholung in Westendorf zu genießen. Zusätzlich können InnsbruckerInnen mit einem höheren Pflegebedarf ebenfalls Urlaub in Westendorf machen. Durch die Kooperation mit dem AZW können ideale Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, so dass einer Auszeit aus dem fordernden Alltag nichts im Wege steht.

Vor kurzem besuchten SeniorInnenreferentin Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Mag.a Uschi Klee (Referatsleiterin Frauen, und Generationen) die TeilnehmerInnen: „Mit dieser Initiative, die meines Wissens nach einzigartig ist, kann die Stadt Innsbruck pflegenden Menschen ihre Anerkennung und Wertschätzung zeigen“, betonte Vizebürgermeisterin Oppitz-Plörer. „Die Kooperation mit dem Ausbildungszentrum West ermöglicht einen unbeschwerten Urlaub in der idyllischen Umgebung von Westendorf. So kann die Stadt Innsbruck einen wichtigen Beitrag für die Erholung dieser Menschen leisten, die einige Tage in geselligem Kreise dem Alltag entfliehen können.“

Anerkennung und Unterstützung für engagierte BürgerInnen
In Innsbruck gibt es eine Vielzahl an Personen, die auf eigenen Wunsch zu Hause eine/n Angehörige/n pflegen und nur selten institutionelle oder professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Aufgrund der Autonomie ist aber auch die Gefahr groß, dass diese Gruppe in Vergessenheit gerät. Deshalb wurde in Kooperation mit dem Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der TILAK (AZW) dieses einzigartige Projekt konzipiert, das Erholung und Prävention verbindet.

Prävention und Langzeitwirkung
Als Auszeit aus dem fordernden Alltag und als Burn-out-Prävention soll das Urlaubsangebot dabei helfen, die anspruchsvolle Lebensaufgabe wieder gut zu meistern. Jedem Pflegepaar wird ein/e SchülerIn des AZW zur Seite gestellt. So können in diesen Tagen Ausflüge (z. B. nach Kitzbühel oder zum Schwarzsee) und sonstige Aktivitäten unternommen oder aber auch einfach eine Auszeit in idyllischer Umgebung genossen werden – je nach Vorliebe gemeinsam oder beruhigt alleine, da für die professionelle und optimale Betreuung der zu pflegenden Angehörigen gesorgt ist. Zusätzlich zum Freizeitprogramm werden Mikroschulungen für die pflegenden Angehörigen angeboten, um sie noch besser für ihre ambitionierte Aufgabe zu rüsten.

Drei Lehrpersonen (diplomierte Pflegekräfte) und 15 SchülerInnen begleiten die sechs Paare sowie vier Einzelpersonen.

Weitere Informationen:

Referat Frauen und Generationen
Referatsleiterin Mag.a Uschi Klee
Telefon: +43 512 5360 4206
post.frauen.generationen@innsbruck.gv.at